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Zahlennamen

Der Aufbau von Zahlennamen

  Zwanzig bis Neunundneunzig
  

Hunderter

  

Tausender/ Million und Milliarde

  

Billion, Billiarde und darüber hinaus

  

Unterschied Europa/USA

Nomenklatur für Zahlen ab 1 000 000

  

Ab 6000 Nullen

  

Synonyme/ Abkürzungen

Zusammenstellung der Unregelmäßigkeiten

Brüche/ Myriade und Myriaden

Zillion

Siehe auch/ Weblinks/ Einzelnachweise

 

 

Zahlennamen

Der Aufbau von Zahlennamen

Zwanzig bis Neunundneunzig

Zwanzig: von gotisch twai tigjus (= „zwei zehn-Einheiten“), später twai tig. Diese Bildungsform setzt sich bis neunzig fort, wobei auch hier die Endsilben der sechs und der sieben verkürzt sind („sechzig“ statt „sechszig“ und „siebzig“ statt „siebenzig“). Im Deutschen besteht eine Ausnahme in der Rechtschreibung der Zahl „dreißig“ (statt „dreizig“).


In manchen Sprachen sind noch Reste eines Vigesimalsystems erhalten: Zum Beispiel ist im Französischen (in Frankreich und Kanada) diese Reihe nur bis 60 nach diesem Muster aufgebaut. Danach folgen „sechzig-und-zehn“ (soixante-dix), „vier-mal-zwanzig“ (quatre-vingts) und „vier-mal-zwanzig-und-zehn“ (quatre-vingt-dix). Allerdings gibt es im belgischen Französisch abweichend für 70 und 90 die Zahlworte septante und nonante und im Schweizer Französisch zusätzlich huitante und octante für 80. – Das Dänische kennt für die Zahlen von 50 bis 90 das Vigesimalsystem; so heißt beispielsweise 60 im Dänischen tres(indstyve), d. h. „drei-mal-zwanzig“, oder 50 heißt halvtreds(indstyve), d. h. „halb drei-mal-zwanzig“ (für „2,5×20“).

Die deutsche Sprache schert, im Gegensatz zu anderen Sprachen wie der russischen, ukrainischen, englischen, schwedischen oder französischen, in der Reihenfolge der Zehner- und Einer-Namen aus. Wo z. B. im Englischen die Zehnereinheit zuerst kommt (twenty-five), wird im Deutschen die Einereinheit zuerst genannt (fünfundzwanzig). Weitere Sprachen, in denen Einer- und Zehnernamen wie im Deutschen gereiht werden, sind das Niederländische, das Dänische, das Luxemburgische, das Slowenische und das Arabische. Im Tschechischen sind beide Varianten möglich, d. h. „Zwanzig und eins“ oder „Einundzwanzig“, desgleichen im Norwegischen, wo die dem Deutschen oder Dänischen entsprechende Reihung per Gesetz (!) durch die dem Englischen oder Schwedischen entsprechende offiziell abgelöst wurde, in der gesprochenen Sprache aber nach wie vor üblich ist. Der Verein Zwanzigeins wirbt für eine ähnliche Sprachreform für die Deutsche Sprache.

 

 

 

 

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