Wurzelzieher

Inhalt

Wissenschaftstheorie

Realistische Theorien

  

Struktureller Realismus

  

Entitätenrealismus

  

Raffinierter Falsifikationismus

Nicht-Realistische Theorien

  

Instrumentalismus/ Pragmatismus/ Historizismus

  

Relativismus

  

Sozialkonstruktivismus/ Konstruktiver Empirismus

  

Konstruktiver Realismus

Gesellschaftskritische Theorien

Methodische Programme

  

Kritischer Rationalismus

  

Analytische Philosophie

  

Erlanger oder Methodischer Konstruktivismus/ Operationalismus

Theorie und Evidenz/ Erklärungsmodelle

„Context of discovery“ und „context of justification“

Zwei Sichtweisen in Bezug auf Theorie und Modell/ Modellkonstruktion und Analogien

Geschichte der Wissenschaftstheorie

Siehe auch

Literatur

  

Einführungen

  

Nachschlagewerke und Handbücher/ Zeitschriften

Weblinks

  

Vorlesungsmaterial

  

Wissenschaftliche Zentren und Datenbanken

  

Bibliographien

Einzelnachweise

 

 

Wissenschaftstheorie

Die Wissenschaftstheorie ist ein Teilgebiet der Philosophie, das sich mit den Voraussetzungen, Methoden und Zielen von Wissenschaft und ihrer Form der Erkenntnisgewinnung beschäftigt.

Kernfragen der Wissenschaftstheorie lauten:

  1. Welche Charakteristika weist wissenschaftliche Erkenntnis auf? (z. B. Erklärung, Vorhersage von experimentellen Ergebnissen)
  2. Was zeichnet wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn aus (Methodologie)?
  3. Gibt es wissenschaftlichen Fortschritt?
  4. Welchen erkenntnistheoretischen Status haben wissenschaftliche Theorien und die von ihnen postulierten Entitäten? Ist Wissenschaft eine Form von Wahrheitsfindung oder muss wissenschaftliche Erkenntnis pragmatischer konzipiert werden?
  5. Welchen Einfluss haben ästhetische Faktoren auf wissenschaftliche Erkenntnisse und auf die Entwicklung der Wissenschaften?
  6. Wie soll das Verhältnis Wissenschaft – Ethik sein?

Die Beschäftigung mit wissenschaftstheoretischen Problemen, vor allem solchen, die die Struktur und Entwicklung wissenschaftlicher Kenntnisse und Methoden betreffen, reicht in ihren Anfängen bis in die Antike zurück (Aristoteles). Weiterführende Untersuchungen zu Teilproblemen der Wissenschaftstheorie finden sich bei Philosophen wie Francis Bacon, Descartes, Leibniz, D'Alembert, Diderot, Kant, Fichte, Hegel, später Bolzano. Wissenschaft wird in diesen Untersuchungen vorwiegend als System wissenschaftlicher Erkenntnisse verstanden, und Wissenschaftstheorie ist in diesem Sinne eng mit Erkenntnistheorie und Methodologie verbunden.


Sie stützt sich auf die Ergebnisse von Untersuchungen zur Wissenschaft, die aus der Sicht der einzelnen Disziplinen gewonnen werden, z. B. Ökonomie, Soziologie, Psychologie u. a., erarbeitet – davon ausgehend – ihr eigenständiges Begriffssystem, verallgemeinert auf dieser Grundlage die disziplinären Erkenntnisse und versucht so ihrerseits zum einheitlichen theoretischen Fundament aller einzelner Forschungsdisziplinen zu werden.

 

 

 

 

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