Wurzelzieher

Inhalt

Vollständige Induktion

Veranschaulichung

Etymologie und Geschichte

Definition

Herleitung

Beispiele

\frac{n(n+1)+2(n+1)}{2}/ 1 + x + nx + nx^2 \geq 1 + x + nx

Induktionsvarianten

Rekursive oder induktive Definition/ Weblinks/ Einzelnachweise

 

 

Vollständige Induktion

Definition

Seit Richard Dedekind ist die vollständige Induktion folgendermaßen festgelegt:

Um zu beweisen, dass ein Satz für alle natürlichen Zahlen nm gilt, genügt es zu zeigen, dass er für n = m gilt und dass aus der Gültigkeit des Satzes für eine Zahl nm stets seine Gültigkeit auch für die folgende Zahl n+1 folgt.

Als formale Schlussregel mit Ableitungsoperator lautet die vollständige Induktion für eine Aussage A(n) und eine natürliche Zahl m:


----Diese Schlussregel ist eine kompakte Formulierung des Beweisschemas der vollständigen Induktion, das didaktisch etwas ausführlicher formuliert werden kann:

Soll die Formel A(n) für alle natürlichen Zahlen nm bewiesen werden, dann genügen dazu zwei Beweisschritte:
1. der Induktionsanfang: der Beweis von A(m)
2. der Induktionsschritt: der Beweis der Induktionsbehauptung A(n+1) mit Hilfe der Induktionsvoraussetzung A(n) und nm.

Im Normalfall ist m=0 oder m=1. In Sonderfällen kann jedoch m > 1 sein.----Da die Aussage A(n) für nm gleichwertig ist zur Aussage A(n+m) für n ≥ 0, lässt sich Dedekinds Induktion auf die vollständige Induktion von 0 aus zurückführen:

 

 

 

 

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