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Vermögensverkehrsstelle
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Vermögensverkehrsstelle

Geschichte

Die VVSt wurde am 18. Mai 1938 im österreichischen „Ministerium für Arbeit und Wirtschaft“ gegründet. Zu ihren Aufgaben gehörte die Bestellung von Treuhändern, Kommissaren und Abwicklern für Unternehmen sowie die Koordination der gesamtwirtschaftlichen Planung. Sie kontrollierte Kaufverträge, setzte den Kaufpreis für zur „Arisierung“ bestimmte Unternehmen fest und verordnete die Liquidation von Betrieben. Die VVSt kooperierte zur Erledigung ihres Auftrags mit den Referaten des Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft, mit NS-Wirtschaftsstellen der gewerblichen Wirtschaft, mit dem Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit, mit gewerblichen Fachverbänden und der NSDAP.


Die Einrichtung der Vermögensverkehrsstelle ging auf eine Rede Hermann Görings zurück, der am 28. März 1938 forderte, die Maßnahmen zur Umleitung der jüdischen Wirtschaft seien in aller Ruhe zu treffen, um eine sachgemässe Umleitung zu gewährleisten und den Prozess der Entjudung nach gesetzlichen Grundlagen rechtlich durchzuführen. Der Einsetzung sogenannter ‚wilder Kommissare' sei sofort Einhalt zu gebieten.

 

 

 

 

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