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Transduktor (Informatik)

Endlicher Transduktor

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Transduktor (Informatik)

Endlicher Transduktor

Mathematische Definition

Ein Transduktor ist ein 7-Tupel < Q, Σ, Γ, q0, δ,F, ω >, wobei:

  • Q ist eine endliche Menge von Zuständen,
  • Σ ist das Eingabealphabet (eine endliche, nicht-leere Menge von Symbolen),
  • Γ ist das Ausgabealphabet (eine endliche, nicht-leere Menge von Symbolen),
  • q0 ist der Anfangszustand und ein Element aus Q,
  • δ ist die Zustandsübergangsfunktion: δ: Q x Σ ∪ {ε} → 2Q,
  • F ist eine endliche Menge von Endzuständen ( F ⊆ Q)
  • ω ist die Ausgabefunktion ω: Q x Σ ∪ {ε} x Q → Γ*.

Die Übergangsfunktion δ ist diejenige eines nichtdeterministischen endlichen Transduktors, d. h. der Transduktor kann beim Lesen eines Symbols a im Zustand q prinzipiell in mehrere Folgezustände übergehen.Ist der Transduktor hingegen deterministisch, sieht die Übergangsfunktion folgendermaßen aus:


δ: Q x Σ → Q.

Die Ausgabefunktion ist im nichtdeterministischen Fall durchω: Q x Σ ∪ {ε} x Q → Γ*gegeben. Bei der deterministischen Variante vereinfacht sie sich zuω: Q x Σ → Γ*.

Oft werden Übergangs- und Ausgabefunktion auch zu einer Übergangsrelation T ⊆ Q x (Σ ∪ {ε}) x Γ* x Q zusammengefasst.

 

 

 

 

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