Wurzelzieher

Inhalt

Statistik

Einführung

Wortherkunft/ Geschichte

  

Universitätsstatistik

  

Politische Arithmetik/ Wahrscheinlichkeitsrechnung

Schritte der praktischen Umsetzung der Statistik

  

Erhebung/ Aufbereitung/ Analyse

  

Interpretation

Informationsgehalt und -bewertung

Schulen und Denkrichtungen

Anwendung

Ausbildung/ Software

Bedeutende Statistiker und Statistikerinnen/ Literatur/ Weblinks/ Einzelnachweise

 

 

Statistik

Geschichte

Universitätsstatistik

Unabhängig von der amtlichen Statistik hat sich die sogenannte Universitätsstatistik, ein inzwischen kaum mehr geläufiger Begriff für die beschreibende Staats- und Länderkunde, entwickelt. Das Sammelwerk des Italieners Sansovino (1562) ist eine erste Auflistung der Regierungsformen von zwanzig Staaten. Ähnliche Werke entstanden unter anderem von dem Italiener Botero (1589), dem Franzosen d'Avitys (1616) und dem Niederländer de Laet (1624-1640). Der Hauptvertreter der Universitätsstatistik in Deutschland war der Statistiker Achenwall.


Die amtliche Statistik diente der Verwaltung und der Unterstützung von Regierungs- oder Verwaltungsentscheidungen. Die Universitätsstatistik sollte mehr eine allgemeine Informationsquelle für Staatsmänner sein und enthielt anfangs nur textuelle Beschreibungen. Dazu gehörten Regierungsform, Gesetzesbestimmungen und Einzeltatsachen, eben „Staatsmerkwürdigkeiten“ im Sinne von des Merkens würdig. Erst später kamen tabellarische Aufstellungen hinzu, wie bei Büsching. Die Universitätsstatistiker haben jedoch selbst keine Erhebungen durchgeführt, sondern durch den Zugang zu den amtlichen Statistiken diese bearbeitet und veröffentlicht.

 

 

 

 

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