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InhaltSplitting-Verfahren
| Splitting-VerfahrenBeschreibungDas Verfahren ergibt sich über ein Splitting der Systemmatrix A = B + (A - B) mit einer invertierbaren Matrix Daraus erhält man die Fixpunktgleichung
Mit M = B-1 (B - A) ergibt sich die Fixpunktiteration
Man kann die Iteration abbrechen, falls die Norm des Residuums rk = b - Axk eine vorgegebene Fehlerschranke unterschreitet. Das Verfahren konvergiert genau dann, wenn der Spektralradius der Matrix M kleiner 1 ist. Mit Hilfe des banachschen Fixpunktsatzes folgt ferner die lineare Konvergenzgeschwindigkeit der gesamten Verfahrensklasse. Je kleiner der Spektralradius ist, umso schneller konvergiert das Verfahren. Falls sich B und A nur wenig unterscheiden kann man mit dem Störungslemma zeigen, dass auch der Spektralradius von M klein ist. Damit ergibt sich ein Gegensatz von schneller Konvergenz (B approximiert A sehr gut) zu geringen Kosten pro Iteration (B ist einfach invertierbar). Insgesamt sind diese Verfahren für viele praktische Probleme zu langsam. Allerdings stellen sie aufgrund ihrer einfachen Anwendbarkeit gute Vorkonditionierer dar. Darüber hinaus sind viele Splitting-Verfahren als Glätter in einem Mehrgitterverfahren geeignet.
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