Wurzelzieher

Inhalt

Simplex-Verfahren

Geschichte

Grundidee

Laufzeit

Mathematische Beschreibung

  

Bestimmung einer Optimallösung (Phase II)

Beispielrechnung

  

Überführung in Gleichungen

  

Bestimmung einer zulässigen Ausgangslösung (Phase I)

  

Verbesserung der Lösung mittels einer Simplex-Iteration (Phase II)

  

Nochmalige Verbesserung der Lösung

  Einträge in Bruchzahlform

Duale Information im Tableau

Varianten und Verbesserungen

  

Variablenschranken

  

Duales Simplex-Verfahren

  

Revidiertes Simplex-Verfahren

  

LR-Zerlegungen

  

Preprocessing

Quellen/ Literatur

Weblinks

 

 

Simplex-Verfahren

Beispielrechnung

Einträge in Bruchzahlform

Das obige Beispiel wurde in algebraischer Notation gelöst,indem man im Gleichungssystem die Basisvariablen bezüglich der restlichen, unabhängigen Variablen freilegt.Um Rundungsfehler zu vermeiden, kann man mit Bruchzahlen arbeiten und einen gemeinsamen Nenner für das gesamte Gleichungssystem wählen (dass dieser Nenner oben immer 1 war, ist Zufall).Um in jedem Schritt den gemeinsamen Nenner für das Gesamtsystem zu finden, müssen wir die Einträge nicht zusätzlich analysieren. Falls das Startsystem ganzzahlig ist (was sich normalerweise durch Erweiterung erreichen lässt), gilt die Regel:

  • Der Zähler des gewählten Pivotelements ist ein gemeinsamer Nenner für das darauffolgende System

Wenn wir die neuen Tableau-Einträge mit diesem gemeinsamen Nenner multiplizieren, erhalten wir stets ganzzahlige Zähler.Bei der Berechnung dieser Zähler für die neuen Tableau-Einträge wird dann ungeprüft durch den alten Nenner geteilt, wobei das Ergebnis ganzzahlig sein muss.

Als Beispiel für diese Vorgehensweise lösen wir dieselbe Aufgabe wie oben noch einmal mit Dantzigs Pivotauswahl; hierbei wird als eingehende Pivotvariable diejenige mit größtem Zielfunktionskoeffizienten gewählt:

Durch Erhöhung der unabhängigen Variable x2 lässt sich die Zielfunktion z vergrößern;die erste der Basisvariablen, die in diesem Fall auf Null stößt, ist yC . Folglich kann man x2  anstelle von yC freilegen und erhält folgendes System mit z = 30000:


Wenn man die unabhängige Variable x1 erhöht, vergrößert man die Zielfunktion;die erste der Basisvariablen, die dann auf Null stößt, ist yA . Folglich legt man x1  anstelle von yA frei und erhält folgendes System mit z = 45000:

Wenn man die unabhängige Variable yC erhöht, vergrößert man die Zielfunktion;die erste der Basisvariablen, die dann auf Null stößt, ist yB . Folglich legt man yC  anstelle von yB frei und erhält folgendes System mit z = 49000:

Die Zielfunktion hat Wert z = 49000 und lässt sich nicht mehr erhöhen;die Lösung ist wie oben x1 = 130, x2 = 20. Wir beobachten nebenher, dass Dantzigs Pivotauswahl im Vergleich zur anfangs gewählten Alternative einen Schritt mehr gebraucht hat, um zur Lösung zu gelangen.

 

 

 

 

Copyright- und Lizenzinformationen: Diese Seite basiert auf dem Artikel Simplex-Verfahren aus der freien Enzyklοpädιe Wιkιpedιa und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Liste der Autoren

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