Wurzelzieher

Inhalt

Selbsterfüllende Prophezeiung

Beispiele

Ein Erklärungsprinzip in der Soziologie

Als Problem der Methodologie

Selbsterfüllende Prophezeiung und Attraktivitätsstereotyp

  

Studie von Snyder, Berscheid, Tanke (1977)

  

Studie von Andersen und Bem (1981)

Einzelbelege/ Literatur/ Siehe auch/ Weblinks

 

 

Selbsterfüllende Prophezeiung

Die sich selbsterfüllende Prophezeiung (engl. ') ist eine Vorhersage, die sich deshalb erfüllt, weil derjenige oder diejenigen, die an die Prophezeiung glauben, sich – meist unbewusst – aufgrund der Prophezeiung so verhalten, dass sie sich erfüllt.

Im Gegensatz zur selbsterfüllenden Prophezeiung steht die selbstzerstörende Prophezeiung (engl. , auch self-destroying prophecy), bei der der Betreffende sich so verhält, dass die Prophezeiung gerade nicht in Erfüllung geht. Beide Begriffe gehen zurück auf Robert K. Merton. Dieser bezeichnet den Denkfehler, die eigene Rolle zu übersehen und die Ereignisse dann als Beweis für die eigene Vorhersage anzuführen, pointiert als ' („Fehlerherrschaft“, als Wortspiel zu ' „Schreckensherrschaft“).


 

 

 

 

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