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Rotationsachse

Veranschaulichung

  

Physik/ Chemie

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Rotationsachse

Eine Rotationsachse oder Drehachse ist eine Gerade, um die die Drehung (Rotation) eines Körpers erfolgt oder erfolgen kann.

Bei Körpern, die sich frei im Raum drehen, z. B. Himmelskörpern, hängt die Rotationsachse in bestimmter Weise von der Massenverteilung im Körper ab. Wenn sich die Massenverteilung im Körper ändert, ändern sich im Allgemeinen auch die Rotationsachse des Körpers, aber genau so, dass der Drehimpuls erhalten bleibt (Drehimpulserhaltung).


Ebenfalls als Rotationsachse bezeichnet man bei einem Rotationskörper diejenige Gerade, um die man diesen drehen kann, ohne dass sich der Körper verändert. In diesem Fall ist die Rotationsachse gleichzeitig eine Symmetrieachse des Rotationskörpers. Man unterscheidet in diesem Fall zweizählige Drehachsen (Digyren), dreizählige Drehachsen (Trigyren), vierzählige Drehachsen (Tetragyren), fünfzählige Drehachsen (Pentagyren) und sechszählige Drehachsen (Hexagyren). Die Kombination von Drehung und Spiegelung führt zum Symmetrieelement der Drehspiegelachsen, diejenige von Drehung und Inversion zu den Drehinversionsachsen (Gyroiden). Drehachsen werden in der Kristallographie mit ihrer Zähligkeit bezeichnet, Digyren also mit "2", Trigyren mit "3" usw. Die Gyroiden werden zusätzlich mit einem Querstrich auf der Ziffer versehen. Diese Nomenklatur wird in der Bezeichnung der Punktgruppen bzw. Kristallklassen nach Hermann und Mauguin verwendet. Für die Benennung von Raumgruppen spielen zudem Kombinationen aus Drehung und Translation, die Schraubenachsen eine Rolle.

 

 

 

 

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