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Riesenburg (Adelsgeschlecht)

Wappen

Überblick zur Familiengeschichte der Osek und Riesenburg

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Literatur

 

 

Riesenburg (Adelsgeschlecht)

Die Osek und Riesenburg (tschechisch z Rýzmburka), waren ein altes böhmisches Adelsgeschlecht, dessen sagenhafter Ahnherr nach den alten böhmischen Chroniken ein Wssebor war, dessen Sohn Kojata (I.), Gaugraf im Biliner Kreis in Nordwestböhmen urkundlich erwähnt wird bei dem Historiker Frantisek Palacky: Geschichte von Böhmen I b, 324. Der Nachkomme "Hrabisse" - vom alttschchischen Wort "hrabie", d.h. "der Rechen", also "der kleine Rechen" genannt - ist urkundlich im Jahr 1103 als Rat des Herzog Borziwoj von Böhmen nachweisbar und war Stammvater der sogenannten Hrabissici. Die gesicherte Stammfolge beginnt mit Kojata (II.), aus einem Ast des Geschlechts der Hrabischitz, freier Grundherr im Biliner Kreis und Heralt, genannt Hrabisse, welcher im Jahr 1158 auf einem Italienzug bei Mailand gefallen ist. Sie sind stammesverwandt mit dem Geschlecht der Hrobschitzky von Hrobschitz (Adelsgeschlecht) vom Stammhaus Hrobschitz (jetzt Robcice bei Bilin), deren Wappenbild das ursprüglichere zu sein scheint und sich in der darstellenden Interpretation veränderten Zeiten angepasst hat.


 

 

 

 

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