Wurzelzieher

Inhalt

Reduktionismus

Einheitswissenschaft und Reduktionismus

Emergenz, Materialismus und Dualismus

Wie Reduktionen funktionieren

Argumente für den Reduktionismus

  

Kausalität

  

Supervenienz

Argumente gegen den Reduktionismus

  

Rätselhafte Phänomene

  

Pluralistische Kritik

Reduktionismusdebatten in der Öffentlichkeit/ Siehe auch

Literatur/ Weblinks

 

 

Reduktionismus

Reduktionismus ist die philosophische Lehre, nach der ein System durch seine Einzelbestandteile (‚Elemente‘) vollständig bestimmt wird. Dazu gehört die vollständige Zurückführbarkeit von Theorien auf Beobachtungssätze, von Begriffen auf Dinge und von gesetzmäßigen Zusammenhängen auf kausal-deterministische Ereignisse.

Der Reduktionismus kann dabei als generelles Wissenschaftsprogramm vertreten werden oder auf einen bestimmten Geltungsbereich eingeschränkt bleiben. Ein Reduktionismus im ersten Sinne ist dem Ideal der Einheitswissenschaft verpflichtet, demgemäß alle Phänomene der Welt im Prinzip durch die grundlegendste Wissenschaft, die in der Mikrophysik gesehen wird, zu erklären seien. Ein Reduktionismus im zweiten Sinne kann zwischen verschiedenen Wissenschaftsbereichen vertreten werden, etwa zwischen Psychologie und Neurobiologie, zwischen Chemie und Physik oder Ethik und den Verhaltensbeschreibungen, aber auch z. B. zwischen Politik und Ökonomie.


 

 

 

 

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