Wurzelzieher

Inhalt

Punktoperator (Bildverarbeitung)

Einordnung

Allgemeine Definition

Anwendung

Homogene Standardtransformationen

  

Negativtransformation

  

Potenztransformation

  

Logarithmustransformation

  

Exponentialtransformation/ Histogrammverschiebung

  

Histogrammspreizung und -stauchung

  

Histogrammbegrenzung

  

Histogrammäqualisation

  

Globale Schwellwertverfahren

  Pseudokolorierung

Inhomogene Standardtransformationen

  

Fensterfunktion

Referenzen

 

 

Punktoperator (Bildverarbeitung)

Homogene Standardtransformationen

Pseudokolorierung

Die Pseudokolorierung ist ein Verfahren zur Einfärbung von Intensitätsbildern, etwa Wärmebildaufnahmen, um geringe Helligkeitsunterschiede innerhalb eines Bildes besser sichtbar zu machen. Das geschieht durch eine Abbildung des Definitionsbereichs der Intensitätswerte (die als Grauwerte aufgefasst werden können) auf eine kontrastreichere Farbskala. Jedem Intensitätswert g wird dabei ein Vektor g* zugeordnet:

g* = (r* , g* , b* )T = T(g)

Die Zusammensetzung des Vektors g* ist durch den verwendeten Farbraum bestimmt. In diesem Fall stehen die drei Komponenten r*, g* und b* für den roten, grünen und blauen Farbanteil im RGB-Farbraum.


Ein Problem, dass bei diesem Verfahren berücksichtigt werden muss, ist die unterschiedliche Helligkeitswahrnehmung des menschlichen visuellen Systems für verschiedene Farben. Der Mensch nimmt beispielsweise eine gelbe Fläche wesentlich heller als eine blaue Fläche gleicher Intensität wahr. Deshalb ist die Auswahl und Abfolge der einzelnen Farben für die Farbskala nicht willkürlich. Subjektiv „dunkle Farben“, wie beispielsweise blau oder violett, werden am unteren Ende der Skala benutzt, wogegen die „hellen Farben“ ans obere Ende der Skala gesetzt werden. Das ist sehr schön am nebenstehenden Beispiel zu sehen, wo rechts neben dem eingefärbten Wärmebild eines Hundes die benutzte Farbskala dargestellt ist. Da die Abfolge der einzelnen Farbwerte nicht trivial ist, kann sie oft nicht durch eine einfache Funktionen beschrieben werden. Daher wird bei diesem Verfahren gewöhnlich eine Lookup-Tabelle eingesetzt, die in diesem speziellen Fall auch Color-Map genannt wird.

Es ist ebenfalls möglich, die Farbwerte eines Farbbildes auf eine andere Farbskala abzubilden. Diese sogenannte Falschfarbendarstellung funktioniert ähnlich wie die Pseudokolorierung, nur mit dem Unterschied, dass jedem Farbkomponenten-Vektor g ein anderer Vektor g* zugeordnet wird:

g* = (r* , g* , b* )T = T(g) = T((r, g, b)T )

 

 

 

 

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