Wurzelzieher

Inhalt

Positivismus

Der von Auguste Comte begründete organisierte Positivismus

Positivismus als erkenntnistheoretische Option

  

Rechtspositivismus

  

Positivismus als erkenntnistheoretische Option in den Naturwissenschaften

  

Logischer Empirismus, Neopositivismus und analytische Philosophie

  

„Positivismus“ als Konzept der Sozialphilosophie

Kritik/ Fußnoten/ Literatur/ Siehe auch

Weblinks

 

 

Positivismus

Der Positivismus ist eine Richtung in der Philosophie, die fordert, Erkenntnis auf die Interpretation solcher, nämlich "positiver", Befunde zu beschränken, bei denen eine Untersuchung unter vorab definierten Bedingungen einen erwarteten Nachweis erbrachte.

Der Positivismus geht in der Namensgebung und ersten Institutionalisierung auf Auguste Comte (1798–1857) zurück und wurde unter diesem und seinen Nachfolgern im 19. Jahrhundert vorübergehend zu einem weltumspannenden humanistischen Religionsersatz ausgebaut, der alles Transzendente aus den Überlegungen ausschloss. Zwischen der erkenntnistheoretischen Position, die vor allem die Wissenschaftsdiskussion auf sich zog, und dem institutionalisierten Positivismus, der einen Religionsersatz anstrebte, entstanden im Verlauf des 19. Jahrhunderts erhebliche Spannungen.


 

 

 

 

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