|
| ||||||||||||||||||||||||||||||||
InhaltPoisson-Verteilung
| Poisson-VerteilungHerleitungDie Poisson-Verteilung ergibt sich einerseits als Grenzfall der Binomial-Verteilung, andererseits lässt sie sich aus grundlegenden Prozesseigenschaften (poissonsche Annahmen) ableiten. Wenn diese Eigenschaften einem Geschehen in guter Näherung zugeordnet werden können, wird die Ereignishäufigkeit Poisson-verteilt sein. Man betrachtet ein Raum- oder Zeitkontinuum w (das Bernoulli-Experiment wird sehr oft, sozusagen an jedem Punkt des Kontinuums durchgeführt), 'auf' dem zählbare Ereignisse mit konstanter mittlerer Anzahl g pro Einheitsintervall stattfinden. Nun richtet man den Blick auf ein 'genügend' kleines Kontinuumsintervall Die drei poissonschen Annahmen lauten:
Mit Annahme 1 und 2 ist die Wahrscheinlichkeit, ein Ereignis im Intervall sowie die Wahrscheinlichkeit eines leeren Intervalls durch Nach Annahme 3 ist die Wahrscheinlichkeit eines leeren Intervalls Das ergibt näherungsweise die Differentialgleichung unter der Randbedingung p0
(0) = 1 Ebenso findet man die Wahrscheinlichkeit für m Ereignisse bis zum Punkt Jedes angehängte Intervall
Identifiziert man nun in diesem Ausdruck, der die Wahrscheinlichkeit des Eintretens von m Ereignissen im Kontinuumsbereich w beschreibt, die Parameter
Copyright- und Lizenzinformationen: Diese Seite basiert auf dem Artikel Poisson-Verteilung aus der freien Enzyklοpädιe Wιkιpedιa und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Liste der Autoren |
| ||||||||||||||||||||||||||||||
Load: 45; Render: 0; Total: 45