Wurzelzieher

Inhalt

Ökologie

Definition

Forschungsgegenstand
  

Ökologie der Arten: Autökologie

  

Ökologie der Fortpflanzungseinheiten: Populationsökologie

  

Ökologie der ökologischen Gesellschaften oder Biozönosen: Synökologie

Geschichte der Ökologie/ Methodik

Nachbardisziplinen

Teildisziplinen der Ökologie

Erweiterung und Popularisierung des Ökologiebegriffs

Belege/ Weiterführende Literatur (Auswahl)/ Weblinks

 

 

Ökologie

Forschungsgegenstand

Rotbuchenwald in Mitteleuropa

Die Betrachtung der Ökologie lässt sich bis heute trotz der vielfältigen ökologischen Unterdisziplinen vor allem auf die drei Bereiche der Populationsökologie, der Ökologie von Lebensgemeinschaften und der Betrachtung von Ökosystemen eingrenzen. Die zentralen Probleme beziehen sich auf die ökologische Vielfalt und das Verhältnis von Vielfalt und Stabilität. Unter evolutionsbiologischen Gesichtspunkten lässt sich der Forschungsgegenstand dagegen auf Fragen der Verbreitung und der Häufigkeiten von Organismen zusammenfassen: Wo kommen Organismen vor und wie viele gibt es von ihnen, wobei die Umwelt in Form von biotischen und abiotischen Umweltfaktoren all jene Bedingungen und Phänomene erfasst, die diese beiden Aspekte beeinflussen.

Eine Schwierigkeit des Untersuchungsgegenstandes besteht in der hohen Komplexität biologischer Systeme, die es zu berücksichtigen gilt. Artbezogene Einzelheiten stehen weniger im Vordergrund als verbindende, generalisierende Aussagen, die man mit beschreibenden, mathematisch-statistischen und experimentellen Verfahren zu gewinnen versucht. Die ökologische Forschung versucht entsprechend, komplexe Wirkungsgefüge auf beschreibbare naturwissenschaftliche Grundaussagen zu reduzieren sowie eigene, für diese ökologischen Systeme typische Gesetze zu formulieren.


Traditionell werden ökologische Fragestellungen auf drei Ebenen untersucht und gelehrt. Dabei handelt es sich um die Wechselwirkungen des Einzelorganismus und der Umwelt (Autökologie), die Wechselwirkungen tierischer und pflanzlicher Populationen untereinander und gegenüber der Umwelt (Populationsökologie) und schließlich die Wechselbeziehungen innerhalb biologischer Systeme (Synökologie).

Aufgeschnittene Galle mit Larve der Buchengallmücke Mikiola fagi

 

 

 

 

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