Wurzelzieher

Inhalt

Normalverteilung
Geschichte

Definition

Eigenschaften

  

Normierung

  

Berechnung/ Erwartungswert/ Varianz und weitere Streumaße/ Variationskoeffizient/ Schiefe

  

Charakteristische Funktion/ Momenterzeugende Funktion

  

Momente

  

Invarianz gegenüber Faltung/ Entropie

Beziehungen zu anderen Verteilungsfunktionen

  

Approximation der Binomialverteilung durch die Normalverteilung

  

Beziehung zur Cauchy-Verteilung/ Beziehung zur Chi-Quadrat-Verteilung

  

Beziehung zur Rayleigh-Verteilung/ Beziehung zur logarithmischen Normalverteilung/ Beziehung zur F-Verteilung

  

Beziehung zur Studentschen t-Verteilung

Rechnen mit der Standardnormalverteilung

  

Grundlegende Fragestellungen

  

Streubereich und Antistreubereich

  

Streubereiche am Beispiel der Qualitätssicherung

Testen auf Normalverteilung

Parameterschätzung

Simulation normalverteilter Zufallsvariablen

  

Zwölferregel/ Verwerfungsmethode

  

Inversionsmethode

Anwendungen außerhalb der Wahrscheinlichkeitsrechnung/ Siehe auch/ Literatur/ Fußnoten und Einzelnachweise/ Weblinks

 

 

Normalverteilung

Geschichte

Gaußsche Glockenkurve auf einem Zehn-Mark-Schein.

Im Jahre 1733 zeigte Abraham de Moivre in seiner Schrift „The Doctrine of Chances“ im Zusammenhang mit seinen Arbeiten am Grenzwertsatz für Binomialverteilungen eine Abschätzung des Binomialkoeffizienten, welche als Vorform der Normalverteilung gedeutet werden kann.Die für die Normierung der Normalverteilungsdichte zur Wahrscheinlichkeitsdichte notwendige Berechnung des nicht elementaren Integrals


gelang Pierre-Simon Laplace im Jahr 1782 (nach anderen Quellen Poisson).Im Jahr 1809 publizierte Gauß sein Werk „Theoria motus corporum coelestium in sectionibus conicis solem ambientium“ (dt.: Theorie der Bewegung der in Kegelschnitten sich um die Sonne bewegenden Himmelskörper), welches neben den eng zusammenhängenden Methoden der kleinsten Quadrate und der Maximum-Likelihood-Schätzung die Normalverteilung definiert.Ebenfalls Laplace war es, der 1810 den Satz vom zentralen Grenzwert bewies, der die Grundlage der theoretischen Bedeutung der Normalverteilung darstellt und de Moivres Arbeit am Grenzwertsatz für Binomialverteilungen abschloss.Adolphe Quételet erkannte schließlich bei Untersuchungen des Brustumfangs von mehreren tausend Soldaten im Jahr 1844 eine verblüffende Übereinstimmung mit der Normalverteilung und brachte die Normalverteilung in die angewandte Statistik. Er hat vermutlich die Bezeichnung Normalverteilung geprägt.

 

 

 

 

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