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Newton-Verfahren

Newton-Verfahren für reelle Funktionen einer Veränderlichen

  

Konstruktion am Graphen/ Erstes Beispiel

\frac{x_n}{2}\left(3-\frac{x_n^2}{a}\right)

\frac{3}{2}x_n-\frac{x_n^3}{2a}-\frac{3}{2}\sqrt a+\frac{\sqrt{a}^3}{2a}/ (x_n-\sqrt a)\cdot\left(\frac32-\frac{x_n^2+x_n\sqrt a+a}{2a}\right)

Konvergenzbetrachtungen
  

Beispiele für Nicht-Konvergenz

  

Lokale quadratische Konvergenz

  

Bemerkungen

Abbruchkriterien/ Weitere Anwendungsbeispiele

  

Trigonometrische Funktion

Das Newton-Verfahren im Mehrdimensionalen

\begin{pmatrix}

Varianten des Newton-Verfahrens

Literatur/ Weblinks/ Einzelnachweise

 

 

Newton-Verfahren

Konvergenzbetrachtungen

Das Newton-Verfahren ist ein so genanntes lokal konvergentes Verfahren. Konvergenz der in der Newton-Iteration erzeugten Folge zu einer Nullstelle ist also nur garantiert, wenn der Startwert, d. h. das 0-te Glied der Folge, schon „ausreichend nahe“ an der Nullstelle liegt. Ist der Startwert zu weit entfernt, ist das Konvergenzverhalten nicht festgelegt, das heißt, es ist sowohl eine Divergenz der Folge möglich als auch eine Oszillation (bei der sich endlich viele Funktionswerte abwechseln) oder eine Konvergenz gegen eine andere Nullstelle der betrachteten Funktion.


Ist der Startwert z3 -1 so gewählt, dass das Newton-Verfahren konvergiert, so ist die Konvergenz allerdings quadratisch, also mit der Konvergenzordnung 2 (falls die Ableitung an der Nullstelle nicht verschwindet). Die Menge der Startpunkte, für die das Newton-Verfahren gegen eine bestimmte Nullstelle konvergiert, bildet den Einzugsbereich dieser Nullstelle. Färbt man für eine Polynomfunktion, mit reellen oder komplexen Koeffizienten, die Einzugsbereiche verschiedener Nullstellen in der komplexen Ebene verschieden ein, so ergibt sich ein Newton-Fraktal. In diesem ist zu erkennen, dass die Einzugsbereiche Bassins, d. h. Kreisscheiben um die Nullstellen enthalten, aus welchen heraus die Newton-Iteration stabil gegen die Nullstelle im Zentrum konvergiert. Aber es ist auch zu erkennen, dass die Ränder der Einzugsbereiche „ausgefranst“ sind, sie haben sogar eine fraktale Struktur. Geringe Abweichungen im Startpunkt können also zu verschiedenen Nullstellen führen.Falls es jedoch im Intervall x3 - 2x + 2 genau eine Nullstelle gibt, in x0 durchweg I = ]a;b[ sowie I gilt und der Startwert f´ > 0 links von der Nullstelle f´´ < 0 gewählt wird, dann konvergiert die Folge im Newton-Verfahren stets, und zwar streng monoton wachsend (siehe Abbildung unten bzw. die Tabelle oben ab ).

n = 1

 

 

 

 

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