Wurzelzieher

Inhalt

Naturwissenschaft

Einordnung als Wissenschaft und Abgrenzung

Geschichte der Naturwissenschaft

  

Naturphilosophie der Antike

  

Kopernikanische Wende und naturwissenschaftliche Revolution

  

Moderne Naturwissenschaft

Methoden

  

Metaphysische und erkenntnistheoretische Prämissen

  

Empirie und Experiment

  

Induktion

  

Deduktion

  

Verifikation und Falsifikation

  

Reduktion

  

Mathematische Beschreibung

  

Hypothesen– und Theoriebildung

Fachgebiete

  

Hauptrichtungen

  

Interdisziplinäre Fachbereiche

  

Angewandte Naturwissenschaften

Einfluss auf Kultur und Gesellschaft

  

Schule, Studium und Beruf

  

Naturwissenschaft und Ethik

  

Naturwissenschaft und Religion

  

Einfluss auf die Literatur

  

Film und Fernsehen

Literatur

  

Naturwissenschaft allgemein und Nachschlagewerke

  

Zeitschriften

  

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Einzelnachweise

 

Naturwissenschaft

Geschichte der Naturwissenschaft

Kopernikanische Wende und naturwissenschaftliche Revolution

Kupferstich aus dem Jahr 1597 von Robert Boissard. Die lateinische Inschrift bedeutet:

Erst im Zuge der Renaissance, die verschiedene geistesgeschichtliche Veränderungen mit sich brachte, trat wieder ein größeres Interesse an der Naturbeobachtung auf. Durch die Annäherung der Wissenschaft an die handwerkliche Tradition in der empirischen Methode wurden auf sämtlichen Gebieten neue Erkenntnisse gemacht. Die gegenseitige Wechselwirkung von Alchemie und Medizin bereicherte beide Disziplinen in der Entwicklung zu empirischen Wissenschaften. Das Experiment als Ausgangspunkt der Naturforschung begann sich mit Francis Bacon und Galileo Galilei durchzusetzen. Besonders die Korrektur des alten Julianischen Kalenders und die Navigation in der Schifffahrt erforderte eine intensive Betätigung in der Astronomie. Nikolaus Kopernikus entwickelte ausgehend von einer Bewegung der Erde um die Sonne ein vereinfachtes, mathematisches Modell, das die von der Erde kompliziert erscheinenden Himmelsbahnen der Planeten erklärte und gegenüber dem ptolemäischen System eine leichtere Berechnung der Positionen ermöglichte. Dieses neue Weltsystem setzte sich jedoch gegenüber dem geozentrischen Weltbild erst durch, nachdem Johannes Kepler aus genauen Messungen von Tycho Brahe elliptische Umlaufbahnen der Erde und der anderen Planeten feststellte und Isaac Newton diese durch sein Gravitationsgesetz theoretisch bestätigen konnte. Für diese revolutionären Entdeckungen des 16. und 17.Jahrhunderts wurde der Begriff der kopernikanischen Wende geprägt. In derselben Zeitperiode setzen Wissenschaftshistoriker auch die naturwissenschaftliche Revolution als Wegbereiter für die moderne Naturwissenschaft an.



 

 

 

 

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