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Natur

Natur als Gegenbegriff zur Kultur

Natur als philosophischer Begriff der westlichen Welt

  Antike
  

Mittelalter/ Neuzeit/ Diskurs seit 1990

Probleme der Definition von Natur/ Natur als Nutzgegenstand

Integratives Naturverständnis

Natur in der Wissenschaft

Siehe auch/ Literatur/ Weblinks/ Einzelnachweise

 

 

Natur

Natur als philosophischer Begriff der westlichen Welt

Antike


In der antiken griechischen Philosophie war Natur gleichzusetzen mit "Wesen" und "innerem Prinzip". Bei den Naturphilosophen, Platon, den Stoikern und Neuplatonikern bezog sich der Begriff "Natur" (altgr. φύσις, physis) auf die Wohlgeordnetheit der Welt als Ganzes (altgr. κόσμος, kosmos = Kosmos). Aristoteles wandte den Begriff dagegen vornehmlich auf die Einzeldinge an. Natur ist bei ihm das, was die Bestimmung und den Zweck des Seienden ausmacht. Sie betrifft sowohl die den Dingen innewohnende Kraft (Dynamis, Energeia) als auch den diesen zugehörigen Ort und die damit verbundene Bewegung. "Leichtes" steigt nach oben, "Schweres" sinkt nach unten. Die Antike kannte jedoch auch bereits den Gegensatz von Natur und Satzung (Gesetz, altgr. νόμος, nomos), wobei Satzung dasjenige meint, was vom Menschen gesetzt wurde.

 

 

 

 

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