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Mykologie

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Mykologie

Vertreter der Pilze

Historische Darstellung einiger Speise- und Giftpilze
(Achtung: Die Angaben bezüglich Giftigkeit und Speisewert der abgebildeten Pilze sind teilweise veraltet und nicht zutreffend; die Frühjahrslorchel ist beispielsweise ein Giftpilz.)

Mykologie ist die Wissenschaft von den Pilzen. Zu den Pilzen gehören die Abteilungen der Schlauchpilze (Ascomycota), Basidienpilze (Basidiomycota), Jochpilze (Zygomycota), Töpfchenpilze (Chytridiomycota), Arbuskulären Mykorrhizapilze (Glomeromycota), aber auch so unsystematische Gruppen wie Hefen und Schimmelpilze. Traditionell befassen sich Mykologen oft auch mit Schleimpilzen (Myxomycota) und Eipilzen (Oomycota), die inzwischen nicht mehr zu den Pilzen sondern zu den Protisten gezählt werden. Auch die Wissenschaft von den Flechten – die Lichenologie – gehört im weitesten Sinn zur Mykologie, da der diese Symbiose dominierende Part von Pilzen eingenommen wird. In der Mykologie gibt es große Überschneidungen mit der Mikrobiologie, da sehr viele Pilze – zumindest in Teilen ihrer Entwicklungsstadien – gleichzeitig auch Mikroorganismen sind.

Der Begriff Mykologie leitet sich von dem griechischen Wort μύκης (mýkes) für Pilz ab. Einer griechischen Sage zufolge gründete der griechische Held Perseus die Stadt Mykene an der Stelle, wo er sich mit Wasser erfrischte, welches sich im Hut eines Pilzes gesammelt hatte.


 

 

 

 

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