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Michelson-Morley-Experiment

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Das Experiment

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Widerlegte Alternativen

Geschichte

  

Vorbereitung und Durchführung

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Einzelnachweise/ Fußnoten/ Weblinks

 

 

Michelson-Morley-Experiment

Wenn elektromagnetische Wellen an einen ruhenden Äther gebunden wären, müsste man die Eigenbewegung von Erde und Sonne als Ätherwind messen können.

Das Michelson-Morley-Experiment war ein physikalisches Experiment, das von dem deutsch-amerikanischen Physiker Albert Abraham Michelson 1881 in Potsdam und in verfeinerter Form von ihm und dem amerikanischen Chemiker Edward Morley 1887 in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio durchgeführt wurde.

Das Michelson-Morley-Experiment sollte klären, ob sich auch Lichtwellen analog zu Wasserwellen und Schallwellen in einem Medium ausbreiten, das man als Lichtäther bezeichnete. Es hatte zum Ziel, diesen Äther und die Geschwindigkeit der Erde relativ zu diesem auf ihrer Bahn um die Sonne nachzuweisen. Obwohl nicht vollständig negativ, zeigte es, dass die „Bewegung gegen den Äther“ keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Lichts hatte, denn der gemessene Wert war zu klein, um mit dem gesuchten „Ätherwind“ in Verbindung gebracht zu werden. Moderne, weit genauere Wiederholungen des Experiments haben inzwischen vollständige Nullresultate erbracht. Das Michelson-Morley-Experiment zusammen mit anderen Experimenten wie dem Fizeau-Experiment oder dem Trouton-Noble-Experiment zeigte in aller Deutlichkeit die Probleme der Ätherphysik des 19. Jahrhunderts auf. Diese Problematik konnte erst durch die Spezielle Relativitätstheorie gelöst werden, in der auf ein bevorzugtes Bezugssystem wie den Äther verzichtet wird. Deswegen gilt es als eines der bedeutendsten Experimente in der Geschichte der Physik – ein „Experimentum Crucis“. Für weitere Experimente, s. Tests der speziellen Relativitätstheorie.


 

 

 

 

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