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InhaltMethode der kleinsten Quadrate
| Methode der kleinsten QuadrateLineare ModellfunktionLineare Modellfunktionen sind Linearkombinationen aus beliebigen, im Allgemeinen nicht-linearen Basisfunktionen. Für solche Modellfunktionen lässt sich das Minimierungsproblem analytisch über einen Extremwertansatz ohne iterative Annäherungsschritte lösen. Zunächst werden einige einfache Spezialfälle und Beispiele gezeigt.Spezialfall einer einfachen linearen AusgleichsgeradenEine einfache Modellfunktion mit zwei linearen Parametern stellt das Polynom erster Ordnung dar. Gesucht werden zu n gegebenen Messwerten (x1
, y1
), ..., (xn
, yn
) die Koeffizienten nennt man Anpassungsfehler oder Residuen. Gesucht sind nun die Koeffizienten Der große Vorteil des Ansatzes mit diesem Quadrat der Fehler wird sichtbar, wenn man diese Minimierung mathematisch durchführt: Die Summenfunktion wird als Funktion der beiden Variablen α0 und α1 aufgefasst (die eingehenden Messwerte sind dabei numerische Konstanten), dann die Ableitung (genauer: partielle Ableitungen) der Funktion nach diesen Variablen gebildet und von dieser Ableitung schließlich die Nullstelle gesucht. Da die Summenfunktion Quadrate der Variablen aufaddiert, wird bei der Ableitung aus diesen Quadraten einfach ein linearer Ausdruck, von dem die Nullstelle direkt und allgemein angegeben werden kann und schließlich nach den gesuchten Parametern auflösbar ist (längere Zwischenrechnung hier nicht dargestellt):
mit angegeben werden. Beispiel mit einer AusgleichsgeradenFolgendes Beispiel soll das Approximieren der linearen Funktion Das Streudiagramm zeigt, dass zwischen Länge und Breite eines Schiffs ein ausgeprägter linearer Zusammenhang besteht. Es wird also als Modellfunktion eine Ausgleichsgerade genommen und mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate errechnet. Man erhält nun analog zum oben angegebenen Fall zunächst und entsprechend
In der folgenden Tabelle sind die Daten zusammen mit den Zwischenergebnissen aufgeführt.
Damit bestimmt man so dass man sagen könnte, mit jedem Meter Länge wächst ein Kriegsschiff im Durchschnitt etwa 16 Zentimeter in die Breite. Das Absolutglied Die Anpassung der Punkte ist recht gut. Im Mittel beträgt die Abweichung zwischen der vorhergesagten Breite mit Hilfe des Merkmals Länge und der beobachteten Breite 2,1 m. Auch das Bestimmtheitsmaß, als normierter Koeffizient, ergibt einen Wert von ca. 92% (100% würde einer mittleren Abweichung von 0 m entsprechen); zur Berechnung siehe das Beispiel zum Bestimmtheitsmaß.
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