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InhaltMethode der kleinsten Quadrate
| Methode der kleinsten QuadrateDas VerfahrenVoraussetzungenMan betrachtet eine abhängige Größe y, die von einer Variablen x oder auch von mehreren Variablen beeinflusst wird. So hängt die Dehnung einer Feder nur von der aufgebrachten Kraft ab, der Gewinn eines Unternehmens jedoch von mehreren Faktoren wie Umsatz, den verschiedenen Kosten oder dem Eigenkapital. Zur Vereinfachung der Notation wird im Folgenden die Darstellung auf eine Variable x beschränkt. Der Zusammenhang zwischen y und den Variablen wird über eine Modellfunktion f, beispielsweise einer Parabel oder einer Exponentialfunktion
die von x sowie von m Funktionsparametern Die Parameter Um Informationen über die Parameter und damit die konkrete Art des Zusammenhangs zu erhalten, werden zu jeweils n gegebenen Werten xi der unabhängigen Variablen x entsprechende Beobachtungswerte yi (i = 1, ..., n) erhoben. Gauß und Legendre hatten die Idee, Verteilungsannahmen über die Messfehler dieser Beobachtungswerte zu machen. Sie sollten im Durchschnitt Null sein, eine gleichbleibende Varianz haben und von jedem anderen Messfehler stochastisch unabhängig sein. Man verlangt damit, dass in den Messfehlern keinerlei systematische Information mehr steckt, sie also rein zufällig um Null schwanken. Außerdem sollten die Messfehler normalverteilt sein, was zum einen wahrscheinlichkeitstheoretische Vorteile hat und zum anderen garantiert, dass Ausreißer in y so gut wie ausgeschlossen sind. Um dies zu erfüllen, ist es notwendig, dass deutlich mehr Datenpunkte als Parameter vorliegen, es ist also n > m.
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