Wurzelzieher

Inhalt

Methode der kleinsten Quadrate

Geschichtliches

Das Verfahren

  

Voraussetzungen

  

Minimierung der Summe der Fehlerquadrate

Lineare Modellfunktion

  

Spezialfall einer einfachen linearen Ausgleichsgeraden

  

Einfache polynomiale Ausgleichskurven

  

Spezialfall einer linearen Ausgleichsfunktion mit mehreren Variablen

  

Der allgemeine lineare Fall

  

Lösung des Minimierungsproblems

  

Probleme mit Nebenbedingungen

Nichtlineare Modellfunktionen

  

Beispiel aus der Enzymkinetik einer nicht linearisierbaren Modellfunktion

Fehlverhalten bei Nichterfüllung der Voraussetzungen

  

Multikollinearität

  

Ausreißer

Verallgemeinerte Kleinste-Quadrate-Modelle

Literatur

Weblinks

 

Methode der kleinsten Quadrate

Die Methode der kleinsten Quadrate (engl.: method of least squares) ist das mathematische Standardverfahren zur Ausgleichungsrechnung. Dabei wird zu einer Datenpunktwolke eine Kurve gesucht, die möglichst nahe an den Datenpunkten verläuft. Die Daten können physikalische Messwerte, wirtschaftliche Größen oder Ähnliches repräsentieren, während die Kurve aus einer parameterabhängigen problemangepassten Familie von Funktionen stammt. Die Methode der kleinsten Quadrate besteht dann darin, die Kurvenparameter so zu bestimmen, dass die Summe der quadratischen Abweichungen der Kurve von den beobachteten Punkten minimiert wird. Die Abweichungen werden Residuen genannt.

In der Beispielgrafik sind Datenpunkte eingetragen. In einem ersten Schritt wird eine Funktionenklasse ausgewählt, die zu dem Problem und den Daten passen sollte, hier eine logistische Funktion. Deren Parameter werden nun so bestimmt, dass die Summe der Quadrate der Abweichungen e der Beobachtungen y zu den Werten der Funktion minimiert wird. In der Grafik ist die Abweichung e an der Stelle x als senkrechter Abstand der Beobachtung y von der Kurve zu erkennen.

In der Stochastik wird die Methode der kleinsten Quadrate meistens als Schätzmethode in der Regressionsanalyse benutzt, wo sie auch als Kleinste-Quadrate-Schätzung bezeichnet wird. Angewandt als Systemidentifikation ist die Methode der kleinsten Quadrate in Verbindung mit Modellversuchen für Ingenieure ein Ausweg aus der paradoxen Situation, Modellparameter für unbekannte Gesetzmäßigkeiten zu bestimmen.




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