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InhaltMehrgitterverfahren
| MehrgitterverfahrenBeschreibungDie Grundidee ist, den unbekannten Fehler zu einer gegebenen Näherung auf einem feinen Gitter, auf einem gröberen Gitter zu approximieren. Da auf dem gröberen Gitter weniger Unbekannte gegeben sind, ist dies günstig möglich. Rekursive Anwendung auf einer Hierarchie von gröber werdenden Gittern liefert eine Mehrgitter-Struktur. Der Einsatz der groben Gitter beschleunigt die Informationsausbreitung über dem Diskretisierungsgebiet. Die Kombination von Grobgitterkorrektur und Glätter ergibt eine schnelle, maschenweitenunabhängige Konvergenzrate. Lineare GleichungssystemeZunächst sei auf jedem Gitter ein lineares Gleichungssystem Al
x = bl
mit regulärer quadratischer Matrix
Dies funktioniert bei einem linearen Problem Ax = b mit Lösung x* , da dann der Fehler e = xk - x* der Näherungslösung xk über die Residuumsgleichung Ae = r = Axk - b berechnet werden kann. Mehrgitterverfahren können die Norm des Fehlers für das Poisson-Problem in einem V-Zyklus um mehr als den Faktor 10 reduzieren, sind hier also äußerst effektiv. Full Approximation SchemeAuf ein nichtlineares Problem L(u) = f lässt sich das obige Vorgehen nicht direkt übertragen, da die Residuumsgleichung L(e) = r gar nicht lösbar sein muss. Deswegen löst man da auf dem groben Gitter statt dessen L(u + e) = L(u) + r, was im linearen Fall äquivalent wäre. Es ergibt sich dann
beschreibt dabei eine Approximation an die Lösung und sl wird so klein gewählt, dass das entsprechende nichtlineare Gleichungssystem lösbar ist. s = 1 entspricht dem Full Approximation Scheme (FAS) von Achi Brandt (1977). Eine Variante dieses Verfahrens wird in der numerischen Strömungsmechanik eingesetzt.
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