Wurzelzieher

Inhalt

Materie

Eigenschaften

  

Volumen, Dichte und Schall/ Gravitation

  

Thermische Eigenschaften

  

Elektrische Eigenschaften

  

Magnetische Eigenschaften

  

Optische Eigenschaften

  

Radioaktivität

Erscheinungsformen

  

Flüssigkeiten

  

Weiche Materie/ Gase und Plasmen

  

Dispersionen/ Cluster/ Teilchenstrahlung

Aufbau

  

Moleküle und Chemische Bindung/ Atome, Elemente, Atomkern, Atomhülle/ Proton, Neutron/ Elementarteilchen

Vorkommen

Entstehung von Materie

Literatur/ Weblinks/ Einzelnachweise

 

 

Materie

Entstehung von Materie


Den Urknall stellt man sich als den heißen, energiereichen Beginn der Raumzeit vor und durch den Energieinhalt auch den Beginn der Materie. Da die bisherigen physikalischen Theorien von der Existenz der Raumzeit abhängen, lässt sich der Anfangszustand des Urknalls mit ihnen nicht beschreiben. Nach der Planck-Ära kühlt das Universum ab und schrittweise frieren in aufeinanderfolgenden Symmetriebrechungen die Teilchen aus. Diese reagieren und rekombinieren bis nach der Baryogenese ein großes Übergewicht von Materie über Antimaterie herrscht. Im weiteren Verlauf sind die Kerne von Wasserstoff, Deuterium, der Isotope des Heliums und Lithiums im Plasma durch Kernfusion entstanden. Als die Materie weit genug abgekühlt war, konnten die entstandenen Kerne mit Elektronen zu neutralen Atomen rekombinieren. Sie lag dann bis zur gravitativen Bildung der ersten Sterne in Gas- bzw Staubform vor. Die Elemente von Helium bis zum Eisen werden seitdem in Sternen erbrütet. Schwerere Elemente werden bei großer Hitze und Druck in Supernovae durch Neutroneneinfänge und anschließende Betazerfälle erzeugt.

 

 

 

 

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