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InhaltLineare Algebra
| Lineare AlgebraBeispielObige Begriffe sollen an einem durch die Fibonacci-Folge motivierten Beispiel verdeutlicht werden. Berechnung von Potenzen mittels DiagonalisierungDie Fibonacci-Folge fn ist durch die rekursive Formelf0 = 0, f1 = 1 und fn + 1 = fn + fn-1 definiert, wasgleichbedeutend ist mit und
also mit der nicht rekursiven Formel
in der die n-te Potenz einer Matrix A vorkommt. Das Verhalten einer solchen Matrix bei Potenzierung ist nicht leicht zu erkennen; hingegen wird die n-te Potenz einer Diagonalmatrix einfach durch Potenzierung jedes einzelnen Diagonaleintrags berechnet. Wenn es nun eine invertierbare Matrix T gibt, so dass T-1 AT Diagonalform hat, lässt sich die Potenzierung von A auf die Potenzierung einer Diagonalmatrix zurückführen gemäß der Gleichung (T-1 AT)n = T-1 An T (die linke Seite dieser Gleichung ist dann die n-te Potenz einer Diagonalmatrix). Allgemein lässt sich durch Diagonalisierung einer Matrix ihr Verhalten (bei Potenzierung, aber auch bei anderen Operationen) leichter erkennen. Fasst man A = v fv als Matrix einer linearen Abbildung auf, so ist die Transformationsmatrix T die Basiswechselmatrix zu einer anderen Basis v', also T = v ev' (wobei die Identitätsabbildung e jeden Vektor auf sich selbst abbildet). Dann ist nämlich T-1 AT = v' fv' . Im oben genannten Beispiel lässt sich eine Transformationsmatrix T finden, so dass eine Diagonalmatrix ist, in der der goldene Schnitt
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