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InhaltLebesgue-Integral
| Lebesgue-IntegralZur Konstruktion des Lebesgue-IntegralsMaßraum und messbare FunktionenDas Lebesgue-Integral wird auf einem Maßraum definiert. Vereinfacht gesagt ist ein Maßraum eine Menge Ω mit einer zusätzlichen Struktur, die es erlaubt, bestimmten Teilmengen ein Maß zuzuordnen, z. B. ihre geometrische Länge (bzw. ihr Volumen). Das Maß, das dieses leistet, heißt Lebesgue-Maß. Eine Teilmenge A von Integration einfacher FunktionenSo wie das Riemann-Integral mittels Approximation durch Treppenfunktionen konstruiert wird, konstruiert man das Lebesgue-Integral mit Hilfe sogenannter einfacher Funktionen. Eine einfache Funktion, auch Elementarfunktion genannt, ist eine nicht-negative messbare Funktion, die nur endlich viele Funktionswerte αi annimmt. Somit lässt sich jede einfache Funktion Φ schreiben als Dabei ist Nun lässt sich auf sehr natürliche Weise das Integral einer einfachen Funktion definieren: Das Integral von Φ über Ω ist also einfach die Summe der Produkte aus Funktionswert von Φ und Maß der Menge, auf der die Funktion den jeweiligen Wert annimmt.
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