Wurzelzieher

Inhalt

Kreis

Worterklärungen

  

Tangente, Passante und Sekante

Formale Definition

Geschichte

  

Antike

  

Renaissance

  

19. Jahrhundert

Gleichungen

  

Funktionsgleichung/ Parameterdarstellung/ Komplexe Darstellung

Kreisberechnung

  

Durchmesser/ Krümmung

  

Weitere Formeln

Näherungsrechnungen

  

Annäherung durch Vielecke

Geometrische Sätze und Begriffe rund um den Kreis

  

Kreiswinkel und Winkelsätze

  

Sätze über Sehnen, Sekanten und Tangenten

  

Umkreise und Inkreise

  

Kreisspiegelungen und Möbiustransformationen

Konstruktionen mit Zirkel und Lineal

  

Thaleskreis/ Konstruktion von Tangenten

  

Flächenverdoppelung

  

Kreisteilung/ Konstruktion im digitalen Raster

Kreisberechnung in der Analysis
  

Flächeninhalt

  

Krümmung

  

Isoperimetrisches Problem

Verallgemeinerungen

  

Sphäre/ Kreise in der synthetischen Geometrie

Siehe auch/ Literatur/ Weblinks/ Einzelnachweise

 

 

Kreis

Kreisberechnung in der Analysis

In der modernen Analysis werden die trigonometrischen Funktionen und die Kreiszahl üblicherweise zunächst ohne Rückgriff auf die elementargeometrische Anschauung und auf spezielle Eigenschaften des Kreises definiert. So lassen sich etwa Sinus und Kosinus über ihre Darstellung als Potenzreihe definieren. Eine gängige Definition für den Wert von ist dann das Doppelte der kleinsten positiven Nullstelle des Kosinus.

Der Kreis als Kurve

In der Differentialgeometrie, einem Teilgebiet der Analysis, das geometrische Formen mit Hilfe der Differential- und Integralrechnung untersucht, werden Kreise als spezielle Kurven angesehen. Diese Kurven lassen sich mit Hilfe der oben genannten Parameterdarstellung als Weg beschreiben. Legt man den Koordinatenursprung in den Mittelpunkt eines Kreises mit Radius r, dann ist durch die Funktion mit

eine solche Parametrisierung gegeben. Mit Hilfe der trigonometrischen Formel sin 2 t + cos 2 t = 1 folgt für die euklidische Norm der parametrisierten Punkte | f(t) | = r, das heißt, sie liegen tatsächlich auf einem Kreis mit Radius r.Da Sinus und Kosinus -periodische Funktionen sind, entspricht das Definitionsintervall von f genau einem Kreisumlauf.

Kreisumfang


Der Umfang des Kreises ergibt sich als Länge des Weges f durch Integration zu

Analog gilt für die Länge s(t) des durch f | [0, t] gegebenen Teilkreisbogens s(t) = rt. Dadurch erhält man als Parametrisierung des Kreises nach der Bogenlänge

mit .

 

 

 

 

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