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InhaltKörsch
| KörschGeographieVerlauf der KörschNach einem guten Kilometer nach Südosten nimmt die Körsch ihren ersten Zufluss auf, es ist der von rechts mündende Steinbach, dessen Quellen im Westen bei Stuttgart-Rohr und -Dürrlewang liegen. Er hat mit 5,4 km – gerechnet mit dem längeren Oberlauf Schwarzbach – die größte Länge aller Zuflüsse am Oberlauf und ist nur der erste von etlichen rechten Nebenflüssen, deren obere Quellen meist recht nahe am tiefen, die Fildern im Südwesten begrenzenden Einschnitt des Reichenbachs liegen und die dann in recht genauem Ostlauf auf die Körsch stoßen. Nach diesem Zulauf fließt die Körsch selbst östlich weiter, unter der Körschtalbrücke der B 27 hindurch und ins Naturschutzgebiet Weidach- und Zettachwald ein. Darin geht sie wieder auf Südostkurs, bis vor Plieningen vor dem Ende des Schutzgebietes in sie der nächste Zufluss aus dem Westen einmündet, der Frauenbrunnen. Wieder fließt sie durch Plieningen in dessen Richtung weiter, passiert am Ostrand des Dorfes den Neuen Botanischen Garten der Universität Hohenheim auf dem linken Hang, wo die sogenannten Filderquerlinie der Landesstraße 1016 sie quert. Nun mündet der bei Degerloch entspringende, 5,6 km lange Ramsbach aus dem Nordwesten von links ein. Es ist der einzige linke Zufluss, der ein leidliches Zulaufsystem ausbilden konnte, denn danach ist die Körsch schon bald so dicht an den auf dieser Seite von ihr fließenden Neckar gerückt, dass für bedeutenderen Zulauf von links kein Platz mehr ist. Hier beginnt das Naturschutzgebiet Häslachwald, an dessen Ostrand der Fluss das Gebiet Stuttgarts verlässt und in die Stadt Ostfildern übertritt. In der Gemarkung von Kemnat liegen auf dem Talgrund die Pferdeställe Neumühle und Stockhausen; vor dem folgenden Gestütshof, auch Hofer Mühle genannt, liegt auf dem Mündungssporn des linken Höfelbachs der Scharnhäuser Vulkanschlot, in der Landschaft erkennbar an einer alten Abbaugrube auf das im schmalen Schlot erstarrte Ergussgestein. Flussabwärts schließt sich gleich Scharnhausen an, durch das der Rohrbach eingeleitet wird. Dem Krähenbach, der am Ostrand des Dorfes von Norden zuläuft, folgte früher nahe die Straßenbahn Esslingen–Nellingen–Denkendorf. Dieser Bach ist eingebunden in das Regenwasser-Überlaufbeckensystem (RÜB) der Stadt Ostfildern. Am inzwischen ostsüdöstlichen Lauf der Körsch folgt im Tal die Wörnizhäuser Mühle auf der Linken, nach der das Körschtalviadukt der L 1202, Zubringer zur A 8, das Tal überspannt. Kurz darauf verlässt der Fluss das Gebiet von Ostfildern und tritt in die Gemarkung von Denkendorf ein. Nach einem kurzen linken Zulauf am Ortsrand erreicht beim ehemaligen Kloster Denkendorf, das dem Dorf auf dem linken Hang gegenüberliegt, der längste Nebenfluss die Körsch, der 14,0 km lange, rechte Sulzbach. Seine obersten Quellen liegen weit im Westen am Abhang der Weidacher Höhe bei Echterdingen. Er entwässert außer der waldlosen westlichen Filderhochfläche auch am Unterwald das Waldgebiet des Sauhags bei Neuhausen. An der Einmündung ist zugleich der südlichste Punkt des Körsch-Laufs erreicht. Der Fluss wendet sich nun immer mehr in Richtung Norden. An beiden Talhängen setzt Wald ein, der sich bis zum Eintritt ins Neckartal fortsetzt. Rechts liegt hier bald die Friedrichsmühle, auch Körschbachmühle genannt, am Ende der Denkendorfer Gemarkung folgt ein Gewerbegebiet im tiefen Waldtal auf derselben Seite dem untersten Lauf. Danach verlässt die Körsch die Gemeinde und ist auf ihren restlichen nur noch gut 300 Metern Grenze zwischen dem Esslinger Stadtgebiet im Westen und der Gemarkung von Deizisau im Osten. Unterhalb der ehemaligen Körschburg zur Rechten mündet die Körsch auf nach einem Lauf von 26,3 km ab dem Ursprung des Sindelbachs von links in den Neckar. Die Körsch bildet eine von West nach Ost verlaufende Talmulde in der Filderebene. Sie entwässert ein Gebiet von 127 km² als Hauptsammelader zum Neckartal hin.
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