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InhaltKörperbild
| KörperbildKörperschemaBetrachten wir die dreidimensionale Widerspiegelung des Körpers im Nervensystem auf dem neurophysiologischen Regulationsniveau, sprechen wir vom Körperschema. Das Körperschema vermittelt eine permanente sowie implizite (dem Bewusstsein nicht direkt zugängliche) Hintergrundinformation. Ein klassisches Beispiel für Störungen des Körperschemas ist das Phantomphänomen, bei dem Bahnungsstärke beziehungsweise Gedächtniseffekte vor dem Verlust eines Körpergliedes nach dessen Amputation nachwirken.Wird auf der psychologischen Ebene wird das Körperschema subjektiv erlebt, sprechen wir von Körperbild. Dies geht mit differentiellen Bewertungen einzelner Körperregionen einher. Gravierende Störungen drücken sich in Körperdysmorphie bzw. als körperdysmorphe Überzeugungen aus, wie diese u. a. für Ess-Störungen typisch sind.Psychodynamische Konzepte postulieren eine Homöostase der Selbstwert-Regulation: Mit dem Selbstkonzept übereinstimmende Informationen („ich-synton“) werden assimiliert. Mit-teilungen, die das Konzept des Selbst bedrohen („ich-dyston“), dissoziiert. Der Begriff des Körperselbst bezeichnet diese Funktion der Aufrechterhaltung der Vorstellung eines Menschen von seiner leiblichen Identität.
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