Wurzelzieher

Inhalt

Jacobi-Verfahren
Beschreibung des Verfahrens
  

Beschreibung in Matrixschreibweise

Konvergenzuntersuchung/ Erweiterung auf nichtlineare Gleichungssysteme

Literatur/ Weblinks

 

 

Jacobi-Verfahren

Beschreibung des Verfahrens

Gegeben ist ein lineares Gleichungssystem mit n Variablen mit n Gleichungen.

Um dieses zu lösen, wird die i-te Gleichung nach der i-ten Variablen xi aufgelöst,

und diese Ersetzung, ausgehend von einer willkürlichen Startbelegung x(0) der Variablen, periodisch wiederholt. Als Bedingung für die Durchführbarkeit ergibt sich, dass die Diagonalelemente aii von Null verschieden sein müssen. Da die Berechnung einer Komponente der nächsten Näherung unabhängig von den anderen Komponenten ist, ist das Verfahren, im Gegensatz zum Gauß-Seidel-Verfahren, zur Nutzung auf Parallelrechnern geeignet.


Als Algorithmusskizze mit c Iterationen und n Zeilen bzw. Spalten ergibt sich: für m = 1 bis c für i = 1 bis n xi = 0 für j = 1 bis n falls xi = xi + aij x(m-1)j ; ende xi = (bi - xi )/aii ; ende x(m) = x; ende

Dabei wurde die willkürliche Erstbelegung des Variablenvektors als Eingangsgrößen des Algorithmus angenommen, die Näherungslösung ist die vektorielle Rückgabegröße.

Bei dünnbesetzten Matrizen reduziert sich der Aufwand des Verfahrens pro Iteration deutlich.

 

 

 

 

Copyright- und Lizenzinformationen: Diese Seite basiert auf dem Artikel Jacobi-Verfahren aus der freien Enzyklοpädιe Wιkιpedιa und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Liste der Autoren

Anbieterkennzeichnung

 



Load: 50; Render: 0; Total: 50