Wurzelzieher

Inhalt

Isomerieübergang
 

 

Isomerieübergang

Ein Isomerieübergang, auch isomerer Übergang oder isomere Umwandlung genannt, ist der spontane Übergang eines Atomkerns aus einem metastabilen Zustand in einen anderen angeregten Zustand oder in den Grundzustand. Die frei werdende Energie wird als Gammastrahlung abgestrahlt. Die Isomerieübergänge gehören also zu den Gammaübergängen.

Nuklide in metastabilen Zuständen heißen Isomere und werden am Formelzeichen mit dem Kleinbuchstaben m (für metastabil) bezeichnet.

Beispiele für Isomere mit beobachtbarer Halbwertszeit T1/2:


Co60m(IT)Co60; T1/2 = 10,5 Min
Ta180m(IT)Ta180; T1/2 = 1,2·1015 a
Tc99m(IT)Tc99; T1/2 = 6 h

Als "Zerfalls"art wird der Isomerieübergang manchmal mit IT (nach dem englischen Isomeric Transition) bezeichnet.

Kernphysik

This article in English

 

 

 

 

Copyright- und Lizenzinformationen: Diese Seite basiert auf dem Artikel Isomerieübergang aus der freien Enzyklοpädιe Wιkιpedιa und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Liste der Autoren

Anbieterkennzeichnung

 



Load: 1; Render: 0; Total: 1