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Ionenspur

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Ionenspur

Ionenspuren werden beim Durchgang energiereicher Schwerionen durch Festkörper gebildet.Sie entsprechen einer Umwandlungszone von >6 Nanometer Durchmesser. Ionenspuren können mit Rutherford-Streuung (RBS), Elektronenmikroskopie (TEM), Neutronenkleinwinkelstreuung (SANS), Röntgenkleinwinkelstreuung (SAXS) und Permeation von Gasen untersucht werden. Ionenspuren können in vielen isolierenden Festkörpern selektiv geätzt werden. Dies führt zu Kegeln und Zylindern mit Durchmessern >8 Nanometer. In Mineralien können Ionenspuren über Millionen von Jahren erhalten bleiben. Ihre Dichte ermöglicht die Bestimmung des Zeitpunkts zu dem das Mineral aus seiner Schmelze erstarrte und dient zur Datierung in Geologie und Archäologie. Die Ionenspurtechnologie befasst sich mit der Anwendung von Ionenspuren in der Mikrotechnik und in der Nanotechnologie.

Geätzte Zylinder können als Filter (Fluidtechnik), und als Messöffnungen

eingesetzt werden. Sie können durch Anlagerung von Monolagen modifiziert werden oder mit Metallen (Galvanotechnik) gefüllt werden.


 

 

 

 

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