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Inhalt

Homologie (Biologie)

Begriffsabgrenzung: Homologie in der Genetik und Cytogenetik

Begriffsgeschichte

Homologiekriterien

  

2. Kriterium der spezifischen Qualität und Struktur

  

3. Kriterium der Kontinuität (Stetigkeit)

Konvergenz und Analogie

Verständnis der phylogenetischen Systematik/ Literatur/ Anmerkungen/ Weblinks

 

 

Homologie (Biologie)

Homologie der Handknochen bei verschiedenen Säugetieren. I Mensch, II Hund, III Schwein, IV Kuh, V Tapir, VI Pferd (aus Gegenbaur 1870). Es handelt sich um homologe Organe

Als Homologie (griech. ὁμολογέω, homologeo „übereinstimmen“) bezeichnet man in der biologischen Systematik und der vergleichenden Anatomie die grundsätzliche Übereinstimmung von Organen, Organsystemen, Körperstrukturen, physiologischen Prozessen oder Verhaltensweisen zweier Taxa aufgrund ihres gemeinsamen evolutionären Ursprungs. In diesem Artikel wird also auf die Homologie im Sinne des Phänotyps eingegangen.

Homologe Merkmale gehen auf Merkmale des gemeinsamen Vorfahren zurück, sie sind also gleichwertig bezüglich ihrer stammesgeschichtlichen Herkunft. Die ursprünglichen Merkmale können sich danach in verschiedene Richtungen entwickelt haben und in unterschiedlichen Funktionen gebraucht werden.


Homologe Merkmale spielen bei der Erstellung von Stammbäumen in der klassischen biologischen Systematik eine wichtige Rolle.

 

 

 

 

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