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InhaltHalley-Verfahren
| Halley-VerfahrenKubische KonvergenzSei f dreimal stetig differenzierbar. Da a als Nullstelle von f vorausgesetzt wurde, gilt näherungsweise
d. h. sowohl x - a = O(f(x)) als auch f(x) = O(x - a). Es reicht also, das Verhältnis der Funktionswerte von einem Iterationsschritt zum nächsten zu bestimmen. Irrationales oder parabolisches Halley-VerfahrenDie Taylorentwicklung zweiten Grades von f ist
Dies ergibt zunächst eine Näherung durch eine Parabel, die den Graphen von f im Punkt x von zweiter Ordnung berührt. Ist f(x) klein genug, so hat diese Parabel eine Nullstelle, die deutlich nahe an x liegt, nämlich bei Die entsprechende Iteration ist
Da der Nenner von h in der Nähe einer Nullstelle von f von Null verschieden ist, gilt h = O(f(x)). Durch diese Konstruktion von h verschwinden die ersten drei Glieder der Taylor-Entwicklung, daher gilt f(xk + 1 ) = O(h3 ) = O(f(xk )3 ). Diese Form des Verfahrens wurde ursprünglich von E. Halley vorgeschlagen. Entwickelt man die Wurzel nach Hyperbolisches Halley-VerfahrenBenutzt man in der Taylor-Entwicklung von f(x + h) die Identität (a + bh)(a - bh) = a2 - b2 h2 = a2 + O(h2 ), so kann man diese in einen Bruch von in h linearen Funktionen verwandeln, d.h. f wird in der Nähe von x durch eine hyperbolische Funktion angenähert, und von dieser nachfolgend die Nullstelle bestimmt:
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