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Inhalt

Hagia Sophia

Bauhistorische Einordnung

Baugeschichte

  

Bau der Kirche

  

Probleme mit der Kuppel

  

Mosaik- und Marmorschmuck

  

Glocken

  

Der Fall Konstantinopels: die Hagia Sophia wird zur Moschee

Heutiger Aufbau und Ausstattung

  

Vorhallen

  

Hauptschiff

  

Emporen/ Minarette/ Hof

Bedeutung

Rezeptionen der Hagia Sophia

Islamische Sagen und Legenden um die Hagia Sophia

Literatur

Weblinks/ Einzelnachweise

 

 

Hagia Sophia

Hagia Sophia (2006)

Die Hagia Sophia um 1880

Blick von der Hagia Sophia auf die Blaue Moschee

Die Hagia Sophia (aus dem griechischen „heilige Weisheit“, türkisch Ayasofya) oder Sophienkirche ist eine ehemalige byzantinische Kirche, spätere Moschee und heute ein Museum (Ayasofya Camii Müzesi, „Hagia-Sophia-Moschee-Museum“). Als Kuppelbasilika errichtet, setzte sie im 6. Jahrhundert n. Chr. neue architektonische Akzente. Die Hagia Sophia, das letzte große Bauwerk der Spätantike, war die Hauptkirche des Byzantinischen Reiches und religiöser Mittelpunkt der Orthodoxie und ist heute ein Wahrzeichen Istanbuls.

Als Krönungskirche der byzantinischen Kaiser (seit 641) und Ort wichtiger historischer Geschehnisse ist die Hagia Sophia in besonderer Weise mit der byzantinischen Geschichte verbunden. Ihr Bau und ihre Symbolkraft waren von außerordentlich hoher Bedeutung für die orthodoxe Christenheit und das Reich. Daher gilt sie den meisten Christen noch heute als großes Heiligtum. Mit der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen wurden christliche Insignien, Inneneinrichtung, Dekorationen und Glocken der Hagia Sophia entfernt. Als Hauptmoschee der Osmanen adaptiert, stellten sich die Sultane des 16. und 17. Jahrhunderts mit bedeutenden architektonischen Rezeptionen der Hagia Sophia in die byzantinische Tradition (die berühmteste dieser Rezeptionen ist zum Beispiel die Sultan-Ahmed- oder Blaue Moschee).


 

 

 

 

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