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Grunaer Straße (Dresden)
Geschichte
  

Die Grunaer Straße seit 1945

Bebauung

  

Die Südseite der Grunaer Straße

Literatur/ Weblinks/ Einzelnachweise

 

 

Grunaer Straße (Dresden)

Geschichte

Die Grunaer Straße bis 1945

Stadträumliche Situation vor dem Bau der heutigen Grunaer Straße

Die Grunaer Straße um 1900. Im Hintergrund der Kaiserpalast am Pirnaischen Platz.

Blick auf die zerstörte Pirnaische Vorstadt mit der Grunaer Straße (Bildmitte nach rechts oben führend)

Das Hochhaus Grunaer Straße 5 vom Pirnaischen Platz aus gesehen.

Große Teile der Pirnaischen Vorstadt waren noch um 1850 nur dünn bebaut und wurden hauptsächlich gärtnerisch genutzt. Die städtebauliche Entwicklung setzte nach 1860 ein und verstärkte sich nach der Reichsgründung 1871. Die Grunaer Straße wurde ab Mitte der 1860er-Jahre abschnittweise angelegt. Im Jahr 1879 erfolgte der verkehrstechnisch wichtige Durchbruch zum Pirnaischen Platz, 1888 wurde die Verbindung durch den Durchbruch der König-Johann-Straße, der heutigen Wilsdruffer Straße bis zum Altmarkt erweitert. Im Ergebnis löste so die Grunaer Straße die weiter südlich verlaufende Pirnaische Straße als östliche Ausfallstraße ab.


Die Grunaer Straße war bis zum Zweiten Weltkrieg eine gründerzeitlich dicht bebaute Wohn- und Geschäftsstraße, die von mehreren Straßenbahnlinien durchfahren wurde. An der Ecke Albrechtstraße befand sich das Künstlerhaus, das Clubhaus der Dresdner Kunstgenossenschaft, eingeweiht am 4. Oktober 1908. Architekt war Richard Schleinitz, ein Schüler von Constantin Lipsius. Der von Hans Erlwein 1912 errichtete Erweiterungsbau des Ehrlichschen Gestifts befand sich am östlichen Ende der Grunaer Straße zwischen Blochmann- und Eliasstraße, der heutigen Güntzstraße. Hier befanden sich an der gegenüberliegenden Straßenseite vier freistehende Wohnhäuser. Die Grunaer Straße endet ostwärts am ehemaligen Stübelplatz, dem heutigen Straßburger Platz. Ihre weitere Fortsetzung bildet die Stübelallee.

 

 

 

 

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