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Großforschung

Großforschung in Deutschland

  

1914–1945

  

1945–1989/ Seit 1989

Siehe auch/ Literatur/ Quellenangaben

 

 

Großforschung

Die Großforschung oder Big Science bezeichnet die außerhalb von Universitäten, quasi-industriell betriebene Form der Wissenschaft, die im Wissenschaftsbetrieb seit etwa Mitte des 20. Jahrhunderts verstärkt anzutreffen ist. Dazu zählen vor allem große Forschungseinrichtungen, wie sie zum Beispiel 1942 mit dem Manhattan-Projekt (Los Alamos National Laboratory) eingerichtet wurden. Aber auch die gesamte Entwicklung der wissenschaftlichen Praxis lässt sich als eine Veränderung von der durch Individuen betriebenen „Little Science“ zur organisierten „Big Science“ beschreiben, wie Derek de Solla Price 1963 in Little Science, Big Science darlegt und Walther Umstätter für das Internetzeitalter als eine „Fließbandproduktion des Wissens“ bezeichnet.

Zum Komplex der Großforschung gehören auch ausreichende Systeme zur Dokumentation, um Doppelarbeit zu vermeiden. Alvin M. Weinberg legte dazu 1963 im so genannten Weinberg-Report als Reaktion auf den Sputnik-Schock Empfehlungen für einen besseren Wissensaustausch vor.


 

 

 

 

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