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Inhalt

Graphentheorie

Betrachteter Gegenstand

Grundlegende Begriffe und Probleme

Geschichte

Anwendungen

Veränderung von Graphen/ Visualisierung/ Teilgebiete/ Siehe auch

Literatur/ Weblinks/ Einzelnachweise

 

 

Graphentheorie

Geschichte

Königsberger Brückenproblem im Stadtplan...

...und abstrakt als Graph (Orte durch Knoten, Brücken durch Kanten repräsentiert)

Ein von der Graphentheorie unabhängiger Vorläufer in der Antike war die Methode Dihairese, mit deren Hilfe man (nur teilweise graphisch) zoologische, musikwissenschaftliche und andere Begriffe hierarchisierte. Es entstanden so frühe Systematiken innerhalb verschiedener Wissensgebiete.

Die Anfänge der Graphentheorie gehen bis in das Jahr 1736 zurück. Damals publizierte Leonhard Euler eine Lösung für das Königsberger Brückenproblem. Die Frage war, ob es einen Rundgang durch die Stadt Königsberg (Preußen) gibt, der jede der sieben Brücken über den Fluss Pregel genau einmal benutzt. Euler konnte eine für dieses Problem nicht erfüllbare notwendige Bedingung angeben und so die Existenz eines solchen Rundganges verneinen.


Der Begriff Graph wurde in Anlehnung an graphischen Notationen chemischer Strukturen erstmals 1878 von dem Mathematiker James Joseph Sylvester verwendet. Als weiterer Begründer der frühen Graphentheorie gilt Arthur Cayley. Eine der ersten Anwendungen waren chemische Konstitutionsformeln. (Siehe auch Chemoinformatik und Literatur: Bonchev/Rouvray, 1990). Das erste Lehrbuch zur Graphentheorie erschien 1936 von Dénes Kőnig.

 

 

 

 

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