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InhaltGaußsches Eliminationsverfahren
| Gaußsches EliminationsverfahrenEigenschaften des VerfahrensRechenaufwand und SpeicherplatzbedarfDie Anzahl arithmetischer Operationen für die LR-Zerlegung ist bei einer Die Rechnung kann auf dem Speicher der Matrix A durchgeführt werden, so dass außer der Speicherung von A selbst kein zusätzlicher Speicherbedarf entsteht. Für eine vollbesetzte Matrix der Dimension n = 1000 müsste man eine Million Koeffizienten abspeichern. Dies entspricht im IEEE 754-Format double in etwa 8 Megabyte. Bei iterativen Verfahren, die mit Matrix-Vektor-Multiplikationen arbeiten, kann allerdings eine explizite Speicherung von A selbst nicht nötig sein, so dass diese Verfahren ggf. vorzuziehen sind. Für Spezialfälle lassen sich Aufwand und Speicherplatz deutlich reduzieren, indem spezielle Eigenschaften der Matrix und ihrer LR-Zerlegung ausgenutzt werden können. So benötigt die Cholesky-Zerlegung für symmetrische positiv definite Matrizen nur die Hälfte an Rechenoperationen und Speicher. Ein anderes Beispiel sind Bandmatrizen mit fester Bandbreite m, da hier die LR-Zerlegung die Bandstruktur erhält und sich so der Aufwand auf O(nm2 ) reduziert. Für wenige spezielle dünnbesetzte Matrizen ist es möglich, die Besetzungsstruktur auszunutzen, so dass die LR-Zerlegung ebenfalls dünnbesetzt bleibt. Beides geht einher mit einem verringerten Speicherbedarf.
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