|
| |||||
InhaltGaußsche Zahlenebene
| Gaußsche ZahlenebeneDarstellung einer komplexen Zahl in der Gaußschen Ebene Die gaußsche Zahlenebene (oder kurz Gaußebene) stellt eine geometrische Interpretation der komplexen Zahlen dar, die von Carl Friedrich Gauß um 1811 eingeführt wurde (er erwähnt die Darstellung explizit in einem Brief an Friedrich Bessel vom 18. Dezember 1811). Ein ähnlicher Ansatz wurde schon früher (1806) von Jean-Robert Argand (1768–1822) verwendet, so dass der Begriff Arganddiagramm ebenfalls geläufig ist. Eine noch ältere Beschreibung stammt von Caspar Wessel (1745–1818). Wessels Beiträge von 1797 (veröffentlicht 1799 in den Abhandlungen der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften) wurden jedoch erst hundert Jahre später weiteren Kreisen bekannt. Als gaußsche Zahlenebene wird diejenige Menge aller 2-Tupel bezeichnet, welche aus der Zuordnung von imaginären zu reellen Zahlen entsteht. Der Begriff bezieht sich hauptsächlich auf die grafische Darstellung dieser Menge, die ansonsten besser als Menge der komplexen Zahlen
Copyright- und Lizenzinformationen: Diese Seite basiert auf dem Artikel Gaußsche Zahlenebene aus der freien Enzyklοpädιe Wιkιpedιa und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Liste der Autoren |
| |||
Load: 0; Render: 0; Total: 0