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InhaltGanzzahlige lineare Optimierung
| Ganzzahlige lineare OptimierungProblemdefinitionGeometrische InterpretationDie ganzzahlige Optimierung lässt sich, wie die lineare Variante, zu einem großen Teil geometrisch interpretieren. Die Menge die durch Weglassen der Ganzzahligkeitsbedingungen entsteht, bildet ein konvexes Polyeder im n-dimensionalen Raum, dessen beschränkende Hyperebenen den Zeilen des Ungleichungssystems entsprechen. P enthält u. a. alle zulässigen Punkte des Ausgangssystems, also alle ganzzahligen Punkte, die die Bedingungen wird als LP-Relaxierung des ganzzahligen Problems bezeichnet und spielt eine bedeutende Rolle für einige Lösungsverfahren (siehe unten). Wie lineare Programme können auch ganzzahlige Programme unlösbar oder unbeschränkt sein. In allen anderen Fällen gibt es mindestens eine Optimallösung. Im Unterschied zu LPs ist allerdings die Menge der Optimallösungen eines IPs keine Seitenfläche des Polyeders P, so dass es neben genau einer oder unendlich vielen optimalen Lösungen auch eine andere endliche Anzahl (größer als 1) davon geben kann.
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