Wurzelzieher

Inhalt

Ganzzahlige lineare Optimierung

Problemdefinition

  Geometrische Interpretation

Beispiel

Anwendungen

  

Produktionsplanung/ Öffentlicher Nahverkehr

  

Telekommunikationsnetze/ Mobilfunknetze

  

Tourenplanung

Geschichte

Komplexität und Lösungsverfahren

  

Exakte und heuristische Verfahren

  

Duale Schranken und Optimalitätsbeweis

  

Schnittebenenverfahren

  

Branch-and-Bound bzw. Branch-and-Cut

  

Lagrange-Relaxierung

  

Heuristiken

Literatur/ Weblinks

 

 

Ganzzahlige lineare Optimierung

Problemdefinition

Geometrische Interpretation

Die ganzzahlige Optimierung lässt sich, wie die lineare Variante, zu einem großen Teil geometrisch interpretieren. Die Menge

die durch Weglassen der Ganzzahligkeitsbedingungen entsteht, bildet ein konvexes Polyeder im n-dimensionalen Raum, dessen beschränkende Hyperebenen den Zeilen des Ungleichungssystems entsprechen. P enthält u. a. alle zulässigen Punkte des Ausgangssystems, also alle ganzzahligen Punkte, die die Bedingungen erfüllen, aber im Unterschied zur linearen Optimierung sind nicht alle Punkte in P zulässig. Das lineare Programm


wird als LP-Relaxierung des ganzzahligen Problems bezeichnet und spielt eine bedeutende Rolle für einige Lösungsverfahren (siehe unten).

Wie lineare Programme können auch ganzzahlige Programme unlösbar oder unbeschränkt sein. In allen anderen Fällen gibt es mindestens eine Optimallösung. Im Unterschied zu LPs ist allerdings die Menge der Optimallösungen eines IPs keine Seitenfläche des Polyeders P, so dass es neben genau einer oder unendlich vielen optimalen Lösungen auch eine andere endliche Anzahl (größer als 1) davon geben kann.

 

 

 

 

Copyright- und Lizenzinformationen: Diese Seite basiert auf dem Artikel Ganzzahlige lineare Optimierung aus der freien Enzyklοpädιe Wιkιpedιa und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Liste der Autoren

Anbieterkennzeichnung

 



Load: 62; Render: 0; Total: 62