Wurzelzieher

Inhalt

Ganzzahlige lineare Optimierung

Problemdefinition

  

Geometrische Interpretation

Beispiel

Anwendungen

  

Produktionsplanung/ Öffentlicher Nahverkehr

  

Telekommunikationsnetze/ Mobilfunknetze

  

Tourenplanung

Geschichte

Komplexität und Lösungsverfahren

  

Exakte und heuristische Verfahren

  

Duale Schranken und Optimalitätsbeweis

  

Schnittebenenverfahren

  

Branch-and-Bound bzw. Branch-and-Cut

  

Lagrange-Relaxierung

  

Heuristiken

Literatur/ Weblinks

 

 

Ganzzahlige lineare Optimierung

Beispiel

Im nebenstehenden Bild ist das ganzzahlige lineare Programm


dargestellt. Die zulässigen ganzzahligen Punkte sind rot eingezeichnet, und die rot gestrichelten Linien kennzeichnen ihre konvexe Hülle, also das kleinste Polyeder, das alle diese Punkte enthält. Über diesem Polyeder soll eigentlich optimiert werden, aber es ist meist nicht genau bekannt. Die blauen Linien zusammen mit den Koordinatenachsen begrenzen das Polyeder P der LP-Relaxierung, das durch das Ungleichungssystem ohne Ganzzahligkeitsbedigungen gegeben ist. Ziel der Optimierung ist es, die schwarz gestrichelte Linie so weit parallel nach oben (in Richtung des Vektors c = (0;1)) zu verschieben, dass sie das jeweilige Polyeder gerade noch berührt. Die Optimallösungen des ganzzahligen Problems sind also die Punkte (1;2) und (2;2) mit dem Zielfunktionswert cT x = (0;1)T (1;2) = 2. Die – in diesem Fall eindeutige – optimale Lösung der LP-Relaxierung mit dem Zielfunktionswert 2,8 ist der blau markierte Punkt LPopt = (1, 8;2, 8), der nicht ganzzahlig und damit auch nicht zulässig für das IP ist.

 

 

 

 

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