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Inhalt

Fläming

Abgrenzung und Untergliederung

Geologischer und morphologischer Bau, Böden

  

Veraltete Anschauungen zur Entstehung des Flämings

  

Verwandte Regionen

  Böden

Hydrografie und Klima

  

Klima

Naturraum

  

Typische/besondere Pflanzen und Tiere

Politische und Siedlungsgeschichte

  

Namensgebung – deutsche Besiedlung und Flamen

  

Zankapfel zwischen Sachsen und Brandenburg bis 1815

  

Hohe Wüstungsdichte

  

Der Fläming im Nationalsozialismus

Kulturgüter und Kulturgeschichte

  

Kulturgüter im Fläming

  

Bevölkerung und Brauchtum

Wirtschaft und Wirtschaftsgeschichte

  

Mühlen und Kupferhammer

  

Hütten, Töpfereien und Ziegeleien

  

Leineweber, Kleinindustrie, Garnisonen

  

Alternative Lebens- und Wirtschaftsformen

  

Tourismus

  

Verkehrswege

Der Fläming in Literatur, Musik und Kunst

  

kunst land hoher fläming

  

Hamlet und Faust in Wittenberg

  

Wo der Park mit dem Wald schläft - Wiepersdorf

Literatur

  

Geschichtliche Fachliteratur und historische Darstellungen

  

Reise- und Kulturführer

Weblinks/ Einzelnachweise (Fußnoten)

 

 

Fläming

Geologischer und morphologischer Bau, Böden

Böden

Auf Grund der Vielgestaltigkeit der eiszeitlichen Ablagerungen im Fläming sind die daraus entstandenen Bodengesellschaften sehr heterogen. Ihre Ertragsfähigkeit reicht von extrem nährstoffarm und unfruchtbar bis hin zu sehr fruchtbar.

Die ertragreichsten und fruchtbarsten Böden finden sich im oben erwähnten Sandlössgürtel zwischen Bad Belzig und Dahme (Stadt). Auf Karten und Satellitenfotos fällt dieses Gebiet wegen seiner Ackernutzung als auffällig waldloser Streifen auf. Dort herrschen Lessivés, meistens in Form der Fahlerde vor. Diese Böden sind gut mit Nährstoffen versorgt und leicht zu bearbeiten, können aber, vor allem bei Geschiebemergelunterlagerung, vernässen. Es finden sich dann Übergangstypen zwischen Fahlerde und Pseudogley. Lessivés haben sich auch auf den ebenfalls noch fruchtbaren Geschiebemergelstandorten entwickelt, wobei es dort öfter Übergangstypen zur Braunerde gibt.


Auf den oberflächig anstehenden Schmelzwassersanden haben sich Braunerden entwickelt, die mehr oder weniger deutliche Merkmale der Podsolierung zeigen. Echte Podsole finden sich dort aber nur ganz vereinzelt. Weiter verbreitet, wenn auch dort nicht auf großen Flächen, sind Podsole und Braunerde-Podsole lediglich auf den extrem nährstoffarmen Flugsandflächen.

Bedingt durch die militärische Nutzung ausgedehnter, meistens sandiger Gebiete, die zur Kappung der ehemals vorhanden Böden führte, finden sich dort heute junge Rohböden und Böden mit einem A/C-Profil. Meistens haben sich geringmächtige Lockersyroseme und Regosole entwickelt.

Moore und Niederungsböden (zum Beispiel Gleye) spielen auf dem Fläming nur eine untergeordnete Rolle. Sie finden sich allenfalls in den flächenmäßig eher kleinen Talgründen.

 

 

 

 

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