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Inhalt

Fläming

Abgrenzung und Untergliederung

Geologischer und morphologischer Bau, Böden

  

Veraltete Anschauungen zur Entstehung des Flämings

  

Verwandte Regionen

  

Böden

Hydrografie und Klima

  

Klima

Naturraum

  

Typische/besondere Pflanzen und Tiere

Politische und Siedlungsgeschichte

  

Namensgebung – deutsche Besiedlung und Flamen

  

Zankapfel zwischen Sachsen und Brandenburg bis 1815

  

Hohe Wüstungsdichte

  

Der Fläming im Nationalsozialismus

Kulturgüter und Kulturgeschichte

  

Kulturgüter im Fläming

  

Bevölkerung und Brauchtum

Wirtschaft und Wirtschaftsgeschichte

  

Mühlen und Kupferhammer

  

Hütten, Töpfereien und Ziegeleien

  

Leineweber, Kleinindustrie, Garnisonen

  

Alternative Lebens- und Wirtschaftsformen

  

Tourismus

  

Verkehrswege

Der Fläming in Literatur, Musik und Kunst
  

kunst land hoher fläming

  

Hamlet und Faust in Wittenberg

  

Wo der Park mit dem Wald schläft - Wiepersdorf

Literatur

  

Geschichtliche Fachliteratur und historische Darstellungen

  

Reise- und Kulturführer

Weblinks/ Einzelnachweise (Fußnoten)

 

 

Fläming

Der Fläming in Literatur, Musik und Kunst

Im Jahr 1881 stellte Oskar Schwebel in seiner Beschreibung des Landstrichs fest: Die Landschaft des Flämings ist zwar eintönig, entbehrt aber keineswegs eines poetischen Reizes.

Poesie, Märchen und das Lied für Sachsen-Anhalt


Ludwig Bechstein, Schöpfer des Schmieds von Jüterbog

"Unter Kiefern" von Susken Rosenthal

Diesen poetischen Reiz einzufangen, gelang nicht nur dem oben erwähnten Mundartlyriker Hermann Boßdorf aus Wiesenburg, sondern in jüngerer Zeit auch vielen Dichtern und Schriftstellern im literarischen Zentrum des Flämings, dem Schloss Wiepersdorf im Ländeken Bärwalde. Und in noch jüngerer Zeit bemühen sich die Naturparkverbände um künstlerische Impulse, die den Höhenzug in den Mittelpunkt der Werke stellen. Im Mittelpunkt alter Sagen und Geschichten standen Personen wie Der Schmied von Jüterbog. Das gleichnamige Volksmärchen veröffentlichte 1845 der Schriftsteller Ludwig Bechstein in seinem Deutschen Märchenbuch. Die heute fast vergessene Geschichte besaß für Oskar Schwebel noch 1881 einen hohen Stellenwert und dessen listige Hauptperson zählte seinerzeit zu den volkstümlichsten Gestalten des deutschen Märchens. Besonderen poetischen Reiz strahlt das Lied für Sachsen-Anhalt aus, das 1991 siegreich aus einem Landeswettbewerb hervorging, mit dem Sachsen-Anhalt eine Landeshymne suchte. Das Lied fand bei der Bevölkerung bislang allerdings kaum Akzeptanz und erfüllt auch keine offizielle Funktion. In der ersten Strophe heißt es:

Dieses Lied geh allen Herzen ein,
die für Harz und Fläming glühn,
auch die Elbe soll uns Heimat sein,
Sachsen-Anhalt stolz und kühn.

 

 

 

 

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