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InhaltFläming
| FlämingAbgrenzung und UntergliederungDie naturräumlichen Grenzen des Flämings können recht genau festgelegt werden: Die Nord- und Südgrenze bilden Urstromtäler. Im Norden ist es das Baruther Urstromtal, im Süden das Breslau-Magdeburg-Bremer Urstromtal, welches hier von der Elbe durchflossen wird. Die Westgrenze kann mit dem Elbetal bei Magdeburg gezogen werden. Im Osten und Südosten werden allgemein das Dahmefließ mit dem gleichnamigen Städtchen sowie das sich südlich anschließende Schweinitzer Fließ als Grenze angegeben. Während die naturräumlichen Grenzziehungen relativ scharf sind, ist eine Abgrenzung der historischen Kulturlandschaft Fläming mit Unsicherheiten verbunden. So reichen seine kulturellen Einflüsse (zum Beispiel Gestaltung und Bauart der Dörfer) bis in das nördlich gelegene Baruther Urstromtal hinein, während sich die Dörfer in unmittelbarer Nähe von Magdeburg meistens nicht dem Fläming zugehörig fühlen. Dennoch stimmt die Kulturlandschaft Fläming in etwa mit der skizzierten Naturlandschaft überein. Im Einzelnen lässt sich der Fläming naturräumlich wie folgt weiter untergliedern:
Hagelberg , 200 MeterFlaeming-Skate mit Blick auf den Golmberg, 178 MeterIm oder am Rande des Flämings liegen: die Städte Ziesar, Bad Belzig, Niemegk, Treuenbrietzen, Jüterbog, Baruth/Mark, Dahme/Mark, Wittenberg, Loburg, Möckern und Zerbst/Anhalt; die Gemeinden Wiesenburg/Mark, Rabenstein, Niedergörsdorf, Niederer Fläming und Ihlow; die Verwaltungsgemeinschaften Coswig, Elbe-Ehle-Nuthe, Möckern-Loburg-Fläming und Elbaue-Fläming. Auf Sachsen-Anhalter Seite haben die Landkreise Wittenberg, Anhalt-Bitterfeld und Jerichower Land, auf Brandenburger Seite die Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming Anteil am Fläming. Auf der Brandenburger Seite liegt ferner ein geringer Flächenanteil im Nordostzipfel des Landkreises Elbe-Elster, hier gehört die Stadt Schönewalde mit den nördlich des Schweinitzer Fließes eingegliederten Dörfern zum Höhenzug. Und auch die Gemeinde Steinreich im äußersten Westen des Landkreises Dahme-Spreewald zählt zum Fläming. Die höchste Erhebung des Hohen Flämings ist nach neuesten Messungen mit 200 Metern über NN der Hagelberg. Jahrzehntelang galt amtlich eine Höhe, die aufgerundet 201 Meter betrug. In Sachsen-Anhalt ragt der Michelsberg bei Grabo (ca. 10 Kilometer nördlich von Wittenberg) mit 185 Metern am höchsten empor. Die höchste Erhebung des Niederen Flämings ist der Golmberg östlich von Jüterbog und nördlich von Petkus mit 178 Metern über NN.
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