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InhaltExobiologie
| ExobiologieDie Exobiologie, auch Astrobiologie oder Xenobiologie genannt (altgriechische Kunstworte: , jeweils Komposita aus exo- (außer-, außen-), astro- (stern-), xeno- (fremd-, auswärtig-) und -biologia (-lebenskunde)), ist eine interdisziplinäre Naturwissenschaft, welche die Möglichkeit der Entstehung und Existenz von außerirdischem Leben erforscht und sich aber auch mit der allgemeinen Frage von Leben im All beschäftigt (siehe auch: Panspermie). Die Bezeichnung Astrobiologie stammt von dem Astronomen Otto Struve und wurde 1995 von der NASA für ihr Astrobiologisches Institut übernommen. Sie ist ursprünglich für den Zugang aus der Astronomie charakteristisch. Im englischsprachigen Bereich hat sich diese Bezeichnung aber seither weitgehend durchgesetzt. Die Bezeichnung Exobiologie wurde von dem Biologen Joshua Lederberg geprägt, und wird oft von einem biologischen Standpunkt aus benutzt. Die ESA benutzt diese Bezeichnung bevorzugt und auch die NASA hat nach wie vor einen „Exobiology branch“. Eine weitere Bezeichnung, Kosmobiologie, stammt von dem Physiker John Desmond Bernal, wird aber selten benutzt. 1982 gründete die Internationale Astronomische Union (IAU) eine Forschungskommission Bio-Astronomie (Division III Commission 51 Bio-Astronomy). Nach Untersteiner (2006) ist die Exobiologie jener interdisziplinäre Wissenschaftszweig, der den Ursprung, die Verbreitung und die Evolution des Lebens im Universum untersucht. Das NASA Astrobiology Institute (NAI) definiert Astrobiologie schlicht als „Das Studium des Lebenden Universums“. Damit schließt dieser Wissenschaftsbereich auch Fragen zur weiteren Evolution des irdischen Lebens und seiner möglichen Verbreitung im Universum mit ein.
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