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Inhalt

Euklidische Geometrie

Die Geometrie des Euklid

  

Postulate

  

Euklids Axiome/ Probleme und Theoreme/ Geometrie und Wirklichkeit bei Euklid

  

Unterschiede zu einer rein axiomatischen Theorie

Die moderne axiomatische Theorie
  

Geometrie und Wirklichkeit bei Hilbert/ Weitere Axiomensysteme

Euklidische und nichteuklidische Geometrie

  

Nichteuklidische Geometrien und die Wirklichkeit

Die analytische Geometrie der Ebene und des Raumes

Euklidische Geometrie als Lehre vom Messen

Verallgemeinerung für höhere Dimensionen

Verwandte Gebiete/ Siehe auch/ Bemerkungen/ Quellen/ Literatur

 

 

Euklidische Geometrie

Die moderne axiomatische Theorie

In einem anderen Sinne ist euklidische Geometrie eine am Ende des 19. Jahrhunderts entstandene, streng axiomatische Theorie. Die oben genannten Probleme wurden deutlich, als sich Russell, Hilbert und andere Mathematiker um eine strengere Grundlegung der Mathematik bemühten.

Sie wurden gelöst von David Hilbert in seinem Werk Grundlagen der Geometrie (Teubner 1899, zahlreiche Neuauflagen). Vorläufer waren Hermann Graßmann, Moritz Pasch, Giuseppe Peano und andere. Auch nach Hilbert wurden mehrere andere Axiomensysteme für die euklidische Geometrie aufgestellt.


Hilberts Vorgehensweise

David Hilbert verwendet „drei verschiedene Systeme von Dingen“, nämlich Punkte, Geraden und Ebenen, von denen er nur sagt: „Wir denken (sie) uns“. Diese Dinge sollen „in drei grundlegenden Beziehungen“ zueinander „gedacht werden“, nämlich „liegen“, „zwischen“ und „kongruent“. Zur Verknüpfung dieser „Dinge“ und „Beziehungen“ stellt er dann 20 Axiome in fünf Gruppen auf:

 

 

 

 

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